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Parameter des LED-Treibers komfortabel eingeben
Der MultiOne Configurator ist eine Programmierschnittstelle auf PC-Basis. Mit ihr lassen sich Einstellungen und Dimmerprotokolle konfigurieren (Bild 1). Eine Reihe von Xitanium-Treibern für den Innen- und Außenbereich und Philips-Bewegungsmeldern sind zur MultiOne-Plattform kompatibel. Die Treibermodule werden direkt aus dem PC über das Verbindungskabel USB-DALI programmiert.

Den Ozone-Treiber von Roal Electronics gab es Ende 2012 in vier verschiedenen Modellen, alle mit einer maximalen Ausgangsleistung von 70 W. Aufbauend auf langjährigen Erfahrungswerte im Bereich von Hochleistungs-LED-Treiber-Modulen. Zu den technischen Merkmalen gehören ein hoher Leistungsfaktor von > 0,9, harmonischen Verzerrungen (THD) unter 20% und ein typischer Wirkungsgrad von über 90%.
Die Ozone-Module bieten einen Ausgang mit einer Hilfsspannung von 5 V, um einen externen Lüfter zu betreiben. Darüber hinaus ist eine optionale Fernbedienung lieferbar. Ein besonderer Nutzen der Treiberserie liegt im Ozone-Programmierwerkzeug, womit sich ausgeklügelte Dimmersteuerungen ohne Steuerelektronik schnell und einfach implementieren lassen.
Die Parameter über das GUI einstellen
Diese Software erlaubt es, bis zu fünf zeitgesteuerte Dimmerstufen zu programmieren. Via Software lassen sich Dimmstufen und -zeiten einstellen. Die Programmierung läuft auf einem PC, auf dem sich die Einstellungen speichern lassen. Über eine GUI stellt der Kunde die folgenden Parameter des LED-Treibers ein: Ausgangsstrom, Abblendzeit, DALI- oder PWM-Funktion, einstellbare Dimmerfunktion und Konstantlicht-Funktion, die automatisch den Ausgangsstrom so anpasst, dass die Lichtleistung während der gesamten Lebensdauer der LED-Leuchte gleich bleibt. Diese Einstellungen werden über eine USB-Schnittstelle an das Ozone-Programmiergerät übergeben. Das Programmiergerät überträgt sie anschließend über ein dreiadriges Programmierkabel zum Ozone-Treibermodul.
Der Treiberstrom für die LED steigt allmählich an
Eine einzelne Einheit der Ozone-LED-Treiberfamilie auf Mikrocontroller-Basis kann in vielen verschiedenen Leuchten eingesetzt werden. Mit vier Modellen unterstützt die Ozone-Reihe Anwendungen mit Spannungen von 20 bis 195 VDC und Treiberströmen von 350 bis 2600 mA.
Bereits heute lassen sich mit den Xitanium- oder Ozone-Treibern Kosten reduzieren. Durch die Abnahme der LED-Lichtleistung im Zeitverlauf haben Leuchten-Entwickler es bisher gehandhabt, neue Leuchten etwas höher zu spezifizieren, um die Abnahme der Lichtleistung zu berücksichtigen. So wird gewährleistet, dass die Mindestleistung auch am Ende der Lebensdauer noch erreicht wird. Dies führt allerdings dazu, dass eine Leuchte 10 bis 20% mehr LEDs enthält, als erforderlich wären, um die Mindesthelligkeit im Neuzustand zu erreichen.

Der Einsatz der Xitanium- oder Ozone-LED-Treiber bietet eine bessere Alternative. Anhand der Kurve des LED-Herstellers für die Abnahme der Lichtleistung können die Entwickler das Treibermodul so programmieren, dass der Treiberstrom allmählich ansteigt, um während der gesamten Lebensdauer der Leuchte eine konstante Lichtleistung zu erreichen. Dadurch werden weniger LEDs benötigt und Platz und Materialkosten gespart. Die Diagnosefunktionen moderner LED-Treiber ermöglichen es, Betriebskosten einzusparen. Routineinspektionen können durch eine Fernabfrage der protokollierten Betriebsdaten ersetzt werden.
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