Product Lifecycle Management (PLM) sorgt für eine strukturierte, digitale Verwaltung des gesamten Produktlebenszyklus und steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Doch die Implementierung von PLM-Systemen ist nicht ohne Herausforderungen. Aras begegnet einigen dieser Hürden mit Lösungen, die KI und Low-Code-Technologien nutzen.
Aras erweitert PLM-Plattform mit KI-Assistenten und neuer Datenintegrationslösung.
(Bild: Aras)
Product Lifecycle Management (PLM) bringt viele Vorteile, insbesondere in Bezug auf die Effizienzsteigerung, vereinfachtes kollaboratives Arbeiten und verkürzte Markteinführungszeiten. Die PLM-Einführung kann jedoch teuer und komplex sein. Systeme müssen individuell angepasst und in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden, während gleichzeitig Schulungen für die Mitarbeiter erforderlich sind. In der Übergangsphase kann dies die Produktivität vorübergehend beeinträchtigen. Hinzu kommt die Abhängigkeit vom Softwareanbieter sowie die Notwendigkeit, Sicherheitsrisiken zu berücksichtigen. Doch trotz dieser Herausforderungen überwiegen die Vorteile, wenn PLM strategisch geplant und erfolgreich umgesetzt wird.
Steigende Datenmengen und zunehmend komplexe Systemlandschaften verändern das PLM ständig. Software-Hersteller Aras reagiert auf diese Entwicklungen mit zwei Lösungen: einem Low-Code-API-Framework zur flexiblen Datenintegration und einer KI-gestützten Such- und Assistenzfunktion. Diese Neuerungen ermöglichen es Unternehmen, Produktdaten effizienter zu vernetzen und fundierte Entscheidungen auf der Grundlage relevanter Informationen zu treffen.
PLM-Plattform mit KI-Assistenz und verbesserter Datenintegration
„PLM ist heute kein isoliertes System mehr, sondern das Herzstück der digital gesteuerten Produktion“, sagt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. „Dafür brauchen Unternehmen Lösungen, die Daten nicht nur verwalten, sondern aktiv bei Entscheidungen unterstützen. Mit unseren Innovationen machen wir PLM zur Drehscheibe für produkt- und servicegetriebene Unternehmen – sicher, skalierbar und für jeden Ingenieur intuitiv bedienbar.“
Im Mittelpunkt der Neuerungen steht Aras InnovatorEdge. Das Low-Code-API-Framework ermöglicht es Unternehmen, Brücken zwischen PLM und Systemen wie CAD, ERP oder Supply-Chain-Tools zu schlagen. Ein Beispiel: Konstruktionsdaten aus einem 3D-CAD-Programm fließen automatisch in die Materialplanung des ERP-Systems. Solche maßgeschneiderten Anwendungen können dank der Low-Code-Funktionalität erheblich vereinfacht werden. Unternehmen erweitern so den sicheren Zugriff auf Produktdaten, erschließen neue Analysemöglichkeiten und optimieren ihre Geschäftsprozesse – für mehr Qualität, mehr Effizienz und ein schnelleres Time-to-Market.
Gleichzeitig revolutioniert die KI-gestützte Suche den Umgang mit Unternehmensdaten. Anwender erhalten relevante Informationen – egal ob aus Excel-Tabellen, PDF-Dokumenten oder CAD-Dateien. Der KI-Assistent verarbeitet natürliche Sprache und bezieht seine Antworten aus vordefinierten Datenpools, was ein Höchstmaß an Kontrolle, Sicherheit und Genauigkeit garantiert. Unternehmen profitieren von beschleunigten Prozessen in der Produktentwicklung, da Ingenieure und Produktteams dank skalierbarer Suche und einer KI, die auch mündliche Anfragen präzise verarbeitet, wichtige Informationen schnell identifizieren, analysieren und in Maßnahmen umsetzen können.
Mit den neuen Anwendungen kann die Industrie ihre vielfältigen Anforderungen besser bewältigen, so Jens Rollenmüller: „Aras unterstützt Unternehmen dabei, schneller und intelligenter mit Komplexität umzugehen.“ Die Bedeutung von PLM wird laut Rollenmüller in Zukunft durch die stärkere Integration von KI weiter zunehmen. „Qualitativ hochwertige Daten sind der Treibstoff für KI. Unser Ansatz verbindet beides: eine robuste Dateninfrastruktur, die den digitalen Faden über den gesamten Produktlebenszyklus spinnt, und KI-Werkzeuge, die daraus handlungsrelevantes Wissen weben. So entsteht eine Symbiose aus menschlicher Expertise und maschineller Intelligenz.“
Die intelligente KI-basierte Suche integriert Microsoft Azure OpenAI Service und Microsoft Copilot Studio. Dayan Rodriguez, Corporate Vice President, Manufacturing & Mobility bei Microsoft, sagt: „Die Erfahrung von Aras im Management komplexer Produktdaten in Kombination mit der Leistungsfähigkeit von Azure AI bietet Kunden intelligentere und schnellere Möglichkeiten, Produktdaten in Echtzeit abzurufen, zu interpretieren und zu nutzen. Durch die Bereitstellung von KI-gesteuerten Funktionen direkt für Entwicklungsteams können diese tiefere Einblicke gewinnen, Arbeitsabläufe optimieren und Innovationen beschleunigen.“ (sb)
Stand: 08.12.2025
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