Kreislaufwirtschaft Forscher entwickeln nachhaltige Scheinwerfer

Quelle: Hella

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Mithilfe von nachhaltigen Materialien und einem nachhaltigen Produktdesign soll der CO2-Fußabdruck von Scheinwerfern deutlich verringert werden. Ansätze aus dem Projekt werden zudem auf weitere Anwendungs- und Produktbereiche übertragen.

Der BMW IX LED-Scheinwerfer ist Ausgangspunkt für das Entwicklungsprojekt von Hella.
Der BMW IX LED-Scheinwerfer ist Ausgangspunkt für das Entwicklungsprojekt von Hella.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Automobilzulieferer Hella hat mit weiteren Partnern ein Forschungsprojekt gestartet, um nachhaltige Scheinwerfer zu entwickeln. Laut einer Mitteilung soll sich so der CO2-Fußabdruck eines Scheinwerfers über den gesamten Lebenszyklus hinweg reduzieren. Es soll untersucht werden, wie Produkte und Rohstoffe im Sinne einer Kreislaufwirtschaft möglichst lange genutzt werden können. Auch nachhaltigere, emissionsarme Materialien wie rezyklierte oder biobasierte Kunststoffe spielen dabei eine Rolle.

Ansätze auf andere Branchen übertragen

So sollen Überlegungen für einen nachhaltigen Scheinwerfer laut Hella schon beim Produktdesign eine Rolle spielen. Reparatur- und recyclingfähigkeit gelten dabei als entscheidende Faktoren, um die Lebensdauer des Produkts zu erhöhen. Einzelne Bestandteile können so am Lebensende des Scheinwerfers wieder aufbereitet und wiederverwertet werden. „Relevant ist das Projekt vor allem aber auch deswegen, weil die Erkenntnisse weit über den Scheinwerfer als Produkt hinausreichen. So sollen die Ansätze aus dem Projekt auch auf Fahrzeugkomponenten aus dem Elektronikbereich und nicht zuletzt auch auf andere Branchen übertragen werden, beispielsweise auf die Fertigung von Haushaltsgeräten“, sagt Michael Kleinkes, Verantwortlicher für Entwicklung im Lichtbereich bei Hella.

Das Projekt selbst läuft unter dem Namen „Nachhaltigkeitsoptimiertes Life Cycle Assessment“ (Nalyses). Neben Hella sind auch BMW, Covestro, Geba, Miele, das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM sowie die Hochschule Hamm-Lippstadt beteiligt.

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