Einschaltstrombegrenzung

Drahtgewickelte Festwiderstände und NTCs als Einschaltstrombegrenzer im Vergleich

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Umfangreiche Produktpalette an drahtgewickelten Festwiderständen

Für die Verwendung als Einschaltstrombegrenzende Ladewiderstände bietet Ty-Ohm eine umfangreiche Produktpalette an drahtgewickelten Festwiderständen in unterschiedlichen Bauformen an: Axial, Radial, SMD sowie im mit Zement gefüllten Keramikgehäuse (Bild 3). Sämtliche Versionen sind optional mit einem integrierten Übertemperaturschutz verfügbar. Die Widerstandswerte der Produktfamilie reichen von 0,01 Ω bis 3,3 kΩ, die Nennleistung reicht von 1 bis 12 W. Die Typen mit sehr niedrigen Ohmwerten eignen sich hervorragend zur Strommessung.

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Dieser Autorenbeitrag ist in der Printausgabe ELEKTRONIKPRAXIS 24/2015 erschienen. Diese ist auch als kostenloses ePaper oder als pdf abrufbar.

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Für seine drahtgewickelten Festwiderstände unterscheidet Ty-Ohm ein Auslöseverhalten gemäß folgender Klassifizierung:

  • Auslöseverhalten Standard-Fusing: Bei einer an den Widerstand angelegten Leistung, welche die Nennleistung des Widerstands um das 5- bis 20-fache übersteigt (abhängig von dem jeweiligen Bauteil), löst der Widerstand innerhalb einer Minute aus.
  • Auslöseverhalten Fail-Safe Fusing I: Liegt im Fehlerfall die Netzspannung (90 bis 270 VAC) direkt am Widerstand an, löst der Widerstand innerhalb einer spezifizierten kurzen Zeitspanne aus und trennt die elektrische Schaltung sicher vom Netz. Ein lauter Knall, eine Flammen- und Lichtbogen-Bildung oder eine Explosion des Bauteils sind ausgeschlossen.
  • Auslöseverhalten Fail-Safe Fusing II: Wie Auslöseverhalten I. Zusätzlich ist durch die Integration eines thermischen Übertemperaturschutzes in den Widerstandskörper sichergestellt, dass im Fehlerfall die Temperatur des Widerstands nicht die spezifizierte Auslösetemperatur des thermischen Schutzes übersteigt.

Das Fail-Safe-Auslöseverhalten der drahtgewickelten Festwiderstände von Ty-Ohm

Um zum Abschluss der Neuentwicklung einer elektrischen Schaltung ihre Betriebssicherheit zu verifizieren, wird häufig das individuelle Ausfallverhalten eines jeden verwendeten Bauteils simuliert und dieser Einfluss auf die Schaltung überprüft. Dies bedeutet, dass jedes verwendete Bauteil den Fehlerfällen Kurzschluss, hochohmiger Ausfall sowie Ausfall mit wenigen Ohm gegen Masse ausgesetzt wird.

Auslöseverhalten Fail-Safe Fusing I

Ein Kurzschluss eines Bauteils in Reihe zum Widerstand verursacht ein sauberes Auslösen des drahtgewickelten Festwiderstands gemäß dem spezifizierten Auslöseverhalten Fail-Safe Fusing I. Ein thermischer Übertemperaturschutz ist nicht nötig.

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