450 Mitglieder befragt AMA-Quartalsumfrage zeigt ein stabiles Umsatzniveau

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Die Mitglieder der AMA melden 14 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresquartal. Beim Thema „Cyber Resilience Act (CRA)” sehen die befragten Unternehmen noch Probleme bei der Umsetzung.

In einer internen Umfrage melden die AMA-Mitglieder einen Umsatzanstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In einer internen Umfrage melden die AMA-Mitglieder einen Umsatzanstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. befragt seine 450 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Umfrage zum zweiten Quartal 2026 zeigt ein anhaltend hohes Umsatzniveau bei nachlassender Auftragsdynamik und einen klaren Handlungsbedarf beim Cyber Resilience Act.

Im Ergebnis heißt das, die Verbandsunternehmen haben ihren Umsatz im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 Prozent gesteigert. Gegenüber dem ersten Quartal lag das Plus bei zwei Prozent. Damit erreichte der Umsatz laut AMA den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015.

Die Auftragsdynamik ließ im zweiten Quartal allerdings nach. Der Auftragseingang lag vier Prozent unter dem Vorquartal, nachdem er zu Jahresbeginn noch um 16 Prozent gestiegen war. Das Book-to-Bill-Verhältnis betrug 0,98. Auftragseingang und Umsatz lagen damit nahezu gleichauf. Für das dritte Quartal erwarten die befragten Unternehmen ein Umsatzplus von drei Prozent.

Steigende Exportumsätze

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 liegt der Umsatz 14 Prozent höher. Damit bleibt das Umsatzniveau auf dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe. Seit dem Basisquartal Q1/2015 ist der Branchenindex um rund 74 Prozent gestiegen, was einem durchschnittlichen Wachstum von etwa fünf Prozent pro Jahr entspricht.(Bild:  AMA)
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 liegt der Umsatz 14 Prozent höher. Damit bleibt das Umsatzniveau auf dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe. Seit dem Basisquartal Q1/2015 ist der Branchenindex um rund 74 Prozent gestiegen, was einem durchschnittlichen Wachstum von etwa fünf Prozent pro Jahr entspricht.
(Bild: AMA)

Auch die Exportentwicklung blieb überwiegend stabil. 40 Prozent der Unternehmen meldeten gegenüber dem Vorquartal steigende Exportumsätze, 38 Prozent unveränderte und fünf Prozent rückläufige Exporte. Die Beschäftigungssituation bleibt robust. Kurzarbeit betraf im zweiten Quartal 0,4 Prozent der repräsentierten Arbeitsplätze; lediglich ein einziges der teilnehmenden Unternehmen meldete überhaupt Kurzarbeit.

Dokumentationspflicht als Problem

Als Sonderthema untersuchte die AMA-Quartalsumfrage die Umsetzung des Cyber Resilience Act (CRA). Die größte Herausforderung sehen die befragten Unternehmen in den Dokumentations- und Nachweispflichten. Sie wurden von 48 Prozent der Unternehmen genannt. Es folgen die Bewertung, ob die eigenen Produkte vom CRA betroffen sind, mit 33 Prozent sowie fehlende personelle Ressourcen mit 31 Prozent. Die technische Umsetzung der Anforderungen nannten 29 Prozent.

„Beim Cyber Resilience Act sind es die Dokumentations- und Nachweispflichten, nicht die Technik, die unsere Mitglieder beschäftigen“, sagt Philipp Gutmann, Geschäftsführer des AMA Verbandes.

Wichtigste Abnehmerbranchen der AMA-Mitglieder sind der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Sensorik und Messtechnik. Danach folgen die Automobil- und die Elektronikindustrie sowie die Luft- und Raumfahrt. (heh)

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