Printklemmen Combicon 50 Jahre Ur-Klemme für die Leiterplattentechnik

Von Kristin Rinortner

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Unter dem Motto „The Spirit of Connecting“ feiert Phoenix Contact das 50-jährige Jubiläum der Leiterplatten-Anschlusstechnik Combicon. Dahinter steckt die Erfolgsgeschichte der gedruckten Leiterplatte und der passenden Leiterplatten-Anschlusstechnik.

50 Jahre Combicon: Die im Jahr 1972 entwickelte Printklemme kennzeichnet den Beginn der Ära der industriellen Leiterplattenklemme. Die grüne Klemme von Phoenix Contact gilt bis heute als Nimbus für Qualität.
50 Jahre Combicon: Die im Jahr 1972 entwickelte Printklemme kennzeichnet den Beginn der Ära der industriellen Leiterplattenklemme. Die grüne Klemme von Phoenix Contact gilt bis heute als Nimbus für Qualität.
(Bild: Phoenix Contact)

Um das Jahr 1972 herum hatte die gedruckte Leiterplatte die freie Verdrahtung elektronischer Bauteile nicht nur in der damals aufstrebenden Konsumelektronik, sondern auch in der industriellen Steuerungstechnik nahezu verdrängt. Allerdings gab es die dazu passende Leiterplatten-Anschlusstechnik noch nicht. So entstand die Idee zu einer einzelnen industriellen Leiterklemme, der sogenannten Printklemme, die schließlich in der Leiterplattenklemme KDS 2,5 mündete – eine kleine Revolution.

Klaus Eisert: „Wir müssen auf der Printplatte eine einzelne Klemme umsetzen.“ Das war die Idee zur Printklemme KDS.
Klaus Eisert: „Wir müssen auf der Printplatte eine einzelne Klemme umsetzen.“ Das war die Idee zur Printklemme KDS.
(Bild: Phoenix Contact)

„Im Jahr 1972 wurde immer sichtbarer, dass die Entwicklung im Schaltschrank, im Maschinenbau oder in der Elektrizität in Richtung industrielle Elektronik läuft. Wir entwickelten mit der KDS – Klemme für gedruckte Schaltung – die Ur-Klemme, mit der wir in die Elektronik hineingegangen sind“, erinnert sich Klaus Eisert, Gesellschafter von Phoenix Contact, ehemaliger Geschäftsführer und Ideengeber der ersten Printklemme.

„Das war Beginn der Ära der industriellen Leiterplattenklemme von Phoenix Contact. Die grünen Klemmen waren und sind bis heute ein Nimbus für Qualität“, so Eisert weiter. Die Klemme brachte einigen Komfort in punkto Reihenklemmen, da sie alle Funktionen einer Klemme (Prüfen, Stecken, Trennen) vereinte.

Aus den kleinen Anfängen entstand in den folgenden Jahrzehnten ein immer größeres und vielfältigeres Produktportfolio mit heute rund 100 verschiedenen Familien, die Anwender in Wechselrichtern, komplexen Steuerungen oder modernen Smart-Home-Einsatzfeldern nutzen. Seit 1972 wurden Combicon-Leiterplattenklemmen und -Steckverbinder in der Größenordnung von mehreren Milliarden Exemplaren produziert.

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Combicon: Einige Meilensteine der Leiterplattenklemmen

Zu den Meilensteinen gehören die erste Leiterplattenklemme mit Push-in-Federanschluss FKDSP im Jahr 1979, die Erfindung der einreihigen Steckverbinder in variablen Polzahlen und mit Schraubanschluss für eine individuelle Feldverdrahtung im Jahr 1982 oder mit PLH 16 die erste Hebelklemme mit zusätzlicher Push-in-Funktion 2009.

Durch kontinuierliche Entwicklung setzte man weltweite Standards und begegnete Miniaturisierung, Steigerung der Leistungsfähigkeit und Effizienz.

Ein weiterer Meilenstein gelang 2021 mit den modular konfigurierbaren Leiterplattenklemmen der Serie SPT modular, deren verschiedene Einzelelemente sich zu einem maßgeschneiderten Anschlussblock kombinieren lassen. Um die nahezu unbegrenzte Variantenvielfalt beherrschbar und schnell verfügbar zu machen, haben die Blomberger Spezialisten erstmalig eine durchgängig digitale Prozesskette vom Konfigurator bis zur Fertigung realisiert.

Thorsten Janwlecke, Phoenix Contact: „Neu entstehende Applikationsfelder rund um die zunehmende Elektrifizierung der Mobilitätsinfrastruktur, der steigende Automatisierungsgrad von Gebäuden und Industrieanlagen sowie die Smartifizierung unserer Energienetze sind allesamt treibende Märkte für die Leiterplattentechnik Combicon.“
Thorsten Janwlecke, Phoenix Contact: „Neu entstehende Applikationsfelder rund um die zunehmende Elektrifizierung der Mobilitätsinfrastruktur, der steigende Automatisierungsgrad von Gebäuden und Industrieanlagen sowie die Smartifizierung unserer Energienetze sind allesamt treibende Märkte für die Leiterplattentechnik Combicon.“
(Bild: Phoenix Contact)

„Die fünfzigjährige Erfolgsgeschichte unseres Combicon-Produktportfolios macht uns natürlich sehr stolz“, so Torsten Janwlecke, COO von Phoenix Contact und Präsident der Business Area Device Connectors. „Ganz im Sinne unseres Jubiläumsmottos ‚The Spirit of Connecting‘ blicken wir in erster Linie nach vorn. Denn neu entstehende Applikationsfelder rund um die zunehmende Elektrifizierung der Mobilitätsinfrastruktur, der steigende Automatisierungsgrad von Gebäuden und Industrieanlagen sowie die Smartifizierung unserer Energienetze sind allesamt treibende Märkte. So rückt Combicon auch ins Zentrum unseres Zukunftsbildes einer All Electric Society.“

Einen Blick hinter die Kulissen von 50 Jahre Combicon-Leiterplattenanschlusstechnik

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