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NFC-Signale und der Signal-Generator
Weitere Funktionen der Signal-Generatoren von Rigol sind der eingebaute Frequenzzähler, die Möglichkeit der Definition von Harmonischen (Anzahl/Phase/Amplitude) zu einer Grundfrequenz (Bild 4) oder das interne Summieren von Kanal 1 und Kanal 2 oder Kanal 1(2) mit einem Standardsignal wie Sinus/Rechteck/Dreieck/Rauschen. Dabei lässt sich das Standardsignal in Frequenz und im Verhältnis zur Basis-Amplitude definieren.
Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, dass extern zugeführte Signale moduliert werden können. Alle verfügbaren Modulationstypen können für das externe Signal verwendet werden. Zusammen mit dem zweiten Kanal und der Arbiträrfunktion lassen sich Near-Field-Communication- (NFC-)Signale erstellen. Die Nahfeldkommunikation hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Die treibenden Anwendungen sind beispielsweise Mobile Payment per NFC-Funktion im Smartphone, Zugangskontrolle (Keyless) und das Internet of Things (IoT).
Weiterentwickelte Signal-Generatoren
Um ein NFC-Signal zu erzeugen, lässt sich beispielsweise Kanal 2 dazu verwenden, die Basisbanddaten über ein arbiträres Datenfile zu verwenden. Das so erzeugte Signal wird dann ausgegeben und über den externen Modulationseingang von Kanal 1 eingespeist. Kanal 1 wird auf Amplitude Shift Keying (ASK) mit der Frequenz von 13,56 MHz eingestellt und somit erhält man ein NFC-Signal, welches zum Test und während der Entwicklung von NFC-Empfängern verwenden werden kann.
Entsprechende Störungen oder ein Rauschen lässt sich ebenfalls mit aufmodulieren. Von Vorteil ist es, wenn die Basisbanddaten getrennt im Kanal 2 verfügbar sind und direkt beeinflusst werden können. Eine Änderung der Datenrate kann somit sehr leicht durch die Änderung der Abtastrate erreicht werden. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass auch Signal-Generatoren immer mehr Funktionen und Möglichkeiten in sich vereinen und somit immer noch flexibler eingesetzt werden können. Das Feld der Anwendungen reicht von der Generierung eines einfachen Sinussignals zur Bestimmung der Verstärkung eines LNA an einer bestimmten Frequenz bis hin zur komplexen Modulation auf Basis von Arbiträr-Signalen.
Durch die stetig fortschreitende Weiterentwicklung der Techniken verbessert sich die Qualität der auszugebenden Signale.
Große Messtechnik-Umfrage
Rigol-Geräte finden sich im Labor wieder
* Thomas Rottach ist Application Engineer bei Rigol Technologies bei der europäischen Niederlassung in Puchheim bei München.
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