IT-Bastler aufgepasst Raspberry Pi Aufsteckmodul für die Z-Wave-Hausautomation

Redakteur: Holger Heller

Der preiswerte Mini-Computer Raspberry Pi kann jetzt noch smarter werden: Ein Aufsteckmodul fügt jetzt Z-Wave hinzu, die Technik hinter der Wireless-Home-Control- und Automations-Revolution.

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Raspberry-Pi-Zubehör: Raspberry Pi mit Z-Wave Aufsteckmodul: am seriellen Anschluss des Raspberry Pi aufgesteckt, arbeitet es mit dem Z-Wave-Funkprotokoll und der Firmware Z-Way
Raspberry-Pi-Zubehör: Raspberry Pi mit Z-Wave Aufsteckmodul: am seriellen Anschluss des Raspberry Pi aufgesteckt, arbeitet es mit dem Z-Wave-Funkprotokoll und der Firmware Z-Way
(Z-Wave)

Das Z-Wave-Alliance-Mitglied Z-Wave.me stellt mit „RaZberry“ ein Kit vor, das in ein Z-Wave-Hardware-Modul integriert ist. Es kann auf den seriellen Anschluss des Raspberry Pi aufgesteckt werden und arbeitet mit dem Z-Wave-Funkprotokoll und der Firmware Z-Way. Zusammen ermöglichen die beiden Produkte den Zugriff auf das Z-Wave-Ecosystem aus Home-Control-Produkten. So lassen sich kostengünstige und leistungsstarke Hausautomationslösungen entwickeln.

Z-Wave bietet das größte Ecosystem mit interoperablen Produkten zur Beleuchtungs- oder HVAC-Kontrolle, Fenster- und Rollladen-Steuerung, Türschloss- und Zugangskontrolle sowie zahlreicher Sensoren und Aktoren. Nutzer können den Raspberry Pi mit Smartphones, Tablets, über Browser, HDMI-Geräte oder über die Cloud verwalten.

Das RaZberry-Modul auf dem Raspberry Pi verstärkt den Mini-Computer um neue Funktionen für den stetig wachsenden Smart-Home-Markt. Da der Raspberry Pi nun als Z-Wave Gateway genutzt werden kann, lässt sich der Rechner mit jeder kompatiblen Z-Wave-Hausautomationslösung verbinden. Die eingeschränkte Kompatibilität einzelner Marken wird damit umgangen.

Z-Wave erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Raspberry Pi

Im Portfolio der Z-Wave Alliance stehen mehr als 700 zertifizierte Produkte und Services zur Verfügung. Das RaZberry-Aufsteckmodul kann einfach mit dem Raspberry Pi verbunden werden: Anwender müssen das Modul lediglich auf den GPIO (General Purpose Input/Output) des Mini-Computers aufsetzen. Das Kit enthält eine optimierte Firmware für Z-Wave und eine Lizenz für Z-Way. Dabei handelt es sich um eine Z-Wave Controller Software, die der Raspberry Pi benötigt, um das Z-Wave-Funkprotokoll lesen zu können.

Z-Way bietet zunächst eine Demo-Nutzeroberfläche. Hier können alle Funktionen der Z-Wave-Funktechnik ausprobiert werden. Zudem ist bei der Software eine JSON-Schnittstelle (Java Script Object Notation) integriert. JSON ist ein kompaktes Datenformat, das für Mensch und Maschine eine einfach zu lesende Textform bietet. Daher ist es auch Programmier-Neulingen möglich, ihre eigene Benutzeroberfläche für iPhone, Android oder einen Webbrowser zu entwickeln.

Die Kombination des Raspberry Pi und des Z-Wave-Aufsteckmoduls ist auch für kommerzielle Anwender interessant: Beide Komponenten bilden eine gute Gateway-Lösung zum unkomplizierten Ankoppeln kleiner Stückzahlen. Bei größeren Mengen bietet Z-Wave den Nutzern an, optionale Lizenzen für die Software Z-Way von Z-Wave.me zu erwerben. Durch den Preis von 49 € ist es mit dem RaZberry für jeden Home-Control-Nutzer einfach und bezahlbar, Z-Wave-Applikationen mittels Raspberry Pi herzustellen.

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