Fahrerassistenzsysteme LiDAR-Sensor erfüllt Voraussetzungen für Laserklasse 1

Von Johann Wiesböck

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Die Einstufung als Klasse-1-Laser ermöglicht MicroVision den Verkauf von LiDAR-Testgeräten und beschleunigt die Validierung durch Automobilhersteller im Wirkbetrieb. Die kompakte Bauform der MEMS-Sensoren bietet zudem Flexibilität beim Einbau.

LiDAR-Testfahrzeug: Die Lasertechnologie von MicroVision erlaubt sicheres Fahren selbst bei hohen Geschwindigkeiten – ist aber auch im Stand unbedenklich für Augen und Haut.
LiDAR-Testfahrzeug: Die Lasertechnologie von MicroVision erlaubt sicheres Fahren selbst bei hohen Geschwindigkeiten – ist aber auch im Stand unbedenklich für Augen und Haut.
(Bild: MicroVision)

MicroVision ist ein Anbieter von MEMS-basierte Solid-State-Automotive-LiDAR-Systeme und Fahrerassistenzsysteme. Das Dynamic-View-LiDAR -System MAVINTM des US-Unternehmens erfüllt nun die Voraussetzungen zur Einstufung als Klasse-1-Laser. Laser-Produkte der Klasse 1 entsprechen den Sicherheitsstandards der International Electrotechnical Commission (IEC) und sind damit keine Gefahr für das menschliche Auge oder die Haut.

Die Einstufung als Klasse-1-Laser ist eine wichtige Voraussetzung zur Zusammenarbeit mit Automotive-OEMs, denn sie ermöglicht es MicroVision, Testgeräte zu verkaufen. Mit diesen können potenzielle Kunden schlanke Systemarchitekturen mit garantiert hoher Sicherheit auf LiDAR-Level entwickeln, die in Echtzeit funktionieren. Für das Unternehmen ist dies ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen aktuell erhältlichen Lösungen. So ist der Pixel-by-Pixel-Ansatz von MicroVision beim Erfüllen der Klasse-1-Voraussetzungen der industrieweit erste seiner Art. Damit sollen sich die hohen Standards der Automobilhersteller einhalten lassen.

LiDAR-Lösung: Hohe Auflösung und geringer Latenzbei jeder Reichweite

Der LiDAR-Sensor MAVIN DR mit dynamischem Sichtfeld, bietet in jeder Reichweite eine hohe Auflösung bei geringer Latenz. Dies ermöglicht neue sicherheitskritische Fahrerassistenzsysteme, die OEMs besonders in Hinblick auf das automatisierte und autonome Fahren auf der Autobahn erwarten. Um sicherzustellen, dass das System aktuellen IEC-Standards entspricht, setzt MicroVision auf seine patentierte Automatic-Emissions-Controls-Methodologie (AEC).

Jeder einzelne Laserimpuls, der in das Sichtfeld des Sensors abgegeben wird, wird durch Hardware-codierte Impulse, die auf wenige Nanosekunden genau abgestimmt sind, auf seine Sicherheit überprüft. Dies ist die erste Implementierung ihrer Art, die IEC-Spezifikationen entspricht und im Einklang mit Sicherheitsbestimmungen des LiDAR-Sensors steht. Damit unterscheidet sich MicroVision erheblich von anderen Systemen, die auf teurere Sensor-Fusion-Implementierungen setzen. Diese sind jedoch oft nicht so robust, wie es die IEC-Anforderungen verlangen.

Kompakte LiDAR-Bauform: Der Formfaktor des LiDAR-Moduls MAVIN ermöglicht Automobilherstellern mehr Flexibilität beim Verbauen.
Kompakte LiDAR-Bauform: Der Formfaktor des LiDAR-Moduls MAVIN ermöglicht Automobilherstellern mehr Flexibilität beim Verbauen.
(Bild: MicroVision)

„Wir verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Produkten, die auf Laser-Scan-Technologie basieren. Daher ist die Klasse-1-Compliance für unser Team keine große Sache. Wir haben diesen Prozess bereits in der Vergangenheit durchlaufen und sind nun froh, diesen wichtigen Meilenstein mit unserer MAVIN-Technologie erreicht zu haben”, sagt Sumit Sharma, CEO von MicroVision. „Wir haben unsere LiDAR-Sensoren von Anfang an mit dem Sicherheitsgedanken im Kopf konzipiert. Dafür verwenden wir unsere proprietären Technologien, wie AEC, um sicheren Betrieb nach Klasse 1 Standards zu ermöglichen. Unser Team arbeitet mit viel Hingabe an pünktlicher Lieferung bei höchsten Qualitätsansprüchen und ich bin ihnen für ihre harte Arbeit dankbar.”

LiDAR-Pionier nutzt MEMS-Technologie und ML-Software

MicroVision ist Vorreiter auf dem Gebiet der MEMS-basierten Laser-Scan-Technologie. Das Unternehmen integriert MEMS, Laser, Optik, Elektronik, Algorithmen und Machine-Learning-Software in seine selbst entwickelten Systeme und vertreibt diese in bestehenden und neuen Märkten.

Der integrierte Ansatz des Unternehmens nutzt die firmeneigene Technologie zur Entwicklung von LiDAR-Sensoren für die Automobilindustrie sowie für Lösungen für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS). Dabei stützt sich das Unternehmen auf seine Erfahrung bei der Entwicklung von Augmented-Reality-Mikro-Displays, interaktiven Display-Modulen und Lidar-Modulen für Verbraucherinnen und Verbraucher.

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