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Der 25-Stunden-Tag
Zukünftig soll Audi AI durch die Selbstständigkeit des Autos nicht nur Zeitvorteile und damit mehr Lebensqualität generieren, sondern auch aktiv für das Wohlbefinden des Fahrers und der Insassen verantwortlich sein. So soll „die 25. Stunde“ – so nennt es Audi – die durchschnittliche Stunde Mehrzeit pro Tag nicht nur durch autonome Mobilität, sondern auch durch die Gestaltung der Zeit im Auto schaffen.
Durch die volle Vernetzung mit der Infrastruktur und den anderen Verkehrsteilnehmern, durch wachsende Speicherkapazitäten und sich selbst erstellende und pflegende Datenbanken sowie durch Messinstrumente direkt am Körper des Fahrers – beispielsweise durch eine Smartwatch – lernt das Auto künftig die Bedürfnisse seiner Insassen einzuschätzen und konkrete Aktionen durchzuführen – oder zumindest Vorschläge zu unterbreiten.
Seien es Wünsche zu besonderen Zielen zu bestimmten Tageszeiten, beruhigende oder aktivierende Farben in den Dekorleisten, eine bestimmte Klimaregelung, musikalische Vorlieben oder individuelle Sitzmassagen zum richtigen Zeitpunkt – all das wird bald möglich sein.
Doch nicht nur die Zeit im Auto wird künftig besser und angenehmer genutzt werden können, sondern auch die Zeit im Großstadtdschungel. Durch speziell eingerichtete und sogenannte „Audi AI Zonen“ soll das Auto vor Parkhäusern abgestellt werden, um dann eigenständig einen Parkplatz finden zu können. Auf dem weg dorthin kann es tanken oder laden, Pakete abholen oder in eine Waschstraße fahren.
Das ist nicht Science-Fiction, sondern befindet sich bereits in der Detailentwicklung. „Die größte Aufgabe für uns liegt derzeit in der Prozessoptimierung zur fortlaufenden Verbesserung der technischen Umsetzung der autonomen Mobilität“, erklärt Kiss.
Die Technik ist vorhanden, die Idee und die zukünftige strategische Umsetzung weit entwickelt. Doch der Aufwand, autonome Systeme in die jeweiligen Märkte einzuführen und marktspezifisch fortlaufend zu verbessern, ist eine enorme Herausforderung. Schließlich sind die Anforderungen in den Märkten sehr unterschiedlich.
Fest steht: Die Zukunft wird einiges schneller bringen als erwartet. In den kommenden Generationen Audi AI, wird das Auto immer stärker zum treuen und hilfreichen, individuellen Begleiter, der einem unsere Wünsche und so manchen Gedanken von den Lippen – beziehungsweise vom Handgelenk – ablesen kann. David Hasselhoff hat nur darauf gewartet.
Wie die Autobranche über die Ethik-Leitlinien zum autonomen Fahren denkt – Teil 1: AUDI
Wie die Autobranche über die Ethik-Leitlinien zum autonomen Fahren denkt – Teil 2: Daimler
Wie die Autobranche über die Ethik-Leitlinien zum autonomen Fahren denkt – Teil 3: Continental
* Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Der Beitrag erschien im Original im Audi-Blog.
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