Analog Devices und Seeing Machines kooperieren Mehr Sicherheit beim Autofahren mithilfe ausgefeilter Fahrassistenzsysteme

Quelle: Pressemitteilung ADI

Anbieter zum Thema

Analog Devices und Seeing Machines (LSE:SEE), ein auf dem Gebiet der Computer-Vision-Technik tätiges Unternehmen, das KI-gestützte Fahrerüberwachungssysteme zur Steigerung der Verkehrssicherheit entwickelt, gaben am 3. Januar 2023 ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung leistungsfähiger Fahrer- und Insassenüberwachungssysteme (Driver/Occupant Monitoring Systems, DMS/OMS) bekannt.

Mit Synergien zwischen Automobiltechnik und nachhaltigen Energien zielt ADI darauf ab, den Mobilitäts- und Netzsektor so zu wandeln, dass die Netto-Emissionen auf null reduziert werden sollen.
Mit Synergien zwischen Automobiltechnik und nachhaltigen Energien zielt ADI darauf ab, den Mobilitäts- und Netzsektor so zu wandeln, dass die Netto-Emissionen auf null reduziert werden sollen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Lange Fahrstrecken und hohe Verkehrsdichten tragen zur Ermüdung und Ablenkung von Autofahrern bei und führen häufig zu Verkehrsunfällen, bei denen Menschen verletzt oder gar getötet werden können. Um in Verbindung mit immer höheren, vielschichtigen Autonomiegraden für die nötige Sicherheit zu sorgen, geht deshalb die Entwicklung bei den Fahrassistenzsystemen (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) mit hohem Tempo weiter.

Im Zuge der Kooperation zwischen beiden Unternehmen werden die Infrarottreiber und die Kameraanbindungs-Lösungen auf GMSL-Basis (Gigabit Multimedia Serial Link™) von ADI mit der auf KI (künstlicher Intelligenz) basierenden DMS- und OMS-Software von Seeing Machines kombiniert, um leistungsstarke Systeme zum Erfassen der Blickrichtung, des Lidschlags sowie der Kopf- und Körperhaltung zu unterstützen, mit denen sich Ermüdungs- oder Ablenkungserscheinungen der Person am Steuer zielsicher feststellen lasen.

Die kombinierte Lösung wird die Anforderungen der European Commission General Safety Regulations (GSR) und des European New Car Assessment Program (Euro NCAP) umgehend erfüllen. Außerdem ebnet sie den Weg zu künftigen Insassenüberwachungsfeatures und einer ganzen Reihe von Optionen für die Platzierung von Kameras im Fahrgastraum, die aus Gründen der Energieeffizienz, der Funktionssicherheit, des Hardwareaufwands und der Bildqualität bisher nicht infrage kamen.

Semi-autonome Fahrsysteme sind auf DMS- und OMS-Lösungen im Fahrgastraum angewiesen, um eine etwaige Ermüdung oder Ablenkung der am Steuer sitzenden Person erkennen und entsprechend reagieren zu können. Derartige Systeme müssen mit jeglichen Lichtverhältnissen zurechtkommen und setzen eine geeignete Infrarotbeleuchtung voraus, damit die für ein Augen-Tracking in Echtzeit erforderliche Bildqualität Frame für Frame sichergestellt werden kann. Die Lösung von ADI und Seeing Machines nutzt den von ADI angebotenen, branchenweit ersten Infrarottreiber für DMS- und OMS-Anwendungen.

Der Baustein kommt in einer kompakten, funktionssicheren Lösung auf eine Maximalleistung von 100 W, sodass sich kleinere, unauffälligere Kameramodule im Fahrzeuginnenraum verbauen lassen. Die KI-Software von Seeing Machines verarbeitet die von der optischen Hardware gelieferten Signale, überwacht und diagnostiziert das jeweilige Problem und erzeugt im Zusammenhang mit entsprechenden ADAS-Features die nötigen Ausgangssignale, um Fahrer und Fahrzeuginsassen bei Bedarf zu warnen.

"Seeing Machines sieht seine Aufgabe darin, die Menschen sicher an ihr Ziel zu bringen, und folglich ist unsere Zusammenarbeit mit ADI darauf ausgerichtet, das semi-autonome Fahren durch ein Plus an Sicherheit zu unterstützen, wofür wir den Begriff ‚überwachte Automatisierung‘ geprägt haben", erklärt Nick DiFiore, SVP und General Manager of Automotive bei Seeing Machines. "Die bewährten, automotive-tauglichen Nahinfrarot-Treiber und GMSL-Bausteine von ADI ermöglichen die Realisierung eines ausgefeilten Strahlengangs, um für die entscheidende Ausleuchtung und die hohe Videobandbreite zu sorgen und somit die Voraussetzungen für die Echtzeitverarbeitung der Aufnahmen aus dem Fahrgastraum zu schaffen."

"Die Überwachung des Fahrzeuginnenraums ist eine komplexe Aufgabe und setzt eine sorgfältige Integration von Infrarot-Ausleuchtung, Bilderfassung, Datenverarbeitung und Algorithmen voraus, damit die Echtzeitfähigkeit gewährleistet werden kann", berichtet Yin Wu, Director of Automotive Product Line Management bei Analog Devices. "Gemeinsam mit Seeing Machines unterstützen wir die Automobilindustrie mit pragmatischen Lösungen, um die Unfallzahlen zu verringern und die Zahl der Verkehrstoten zu senken."

Der IR-LED-Treiber MAX25614 und die Konnektivitätslösungen mit den GMSL-Serializern/Deserializern (SerDes) von ADI bieten Unterstützung für die FOVIO DMS- und OMS-Lösungen von Seeing Machines.

 (mbf)

(ID:48988699)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung