Prüfstandstechnik

EMV-Testeinrichtung für Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenantriebe

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Mit Energie versorgt

Energieversorgung 0 bis 1000 V, ± 300 A und 100 kW (Archiv: Vogel Business Media)

Die Energieversorgung für die Prüflinge ist ein erprobtes und leicht modifiziertes System des Prüftechnikanbieters Kratzer Automation aus München. Die Eckdaten sind eine variable Spannung von 0 bis 1000 V, Ströme von 0 bis 300 A und ein Elektromotor mit einer Leistung von 100 kW. Die Anlage versorgt die Prüflinge mit Energie und kann während der Rekuperationsphase die zurückgespeiste Energie aufnehmen. Auch schnelle Lastsprünge sind möglich. Die Energieversorgung, der externe Steuerrechner und die Prüfsoftware von Kratzer Automation bilden mit dem externen 100-Kilowatt-Motor und dessen Steuerung von ABB einen kompletten Motorprüfstand in einer EMV-Kabine. Über die Schnittstellen zum Steuerrechner können die Ingenieure die Testprogramme auf dem EMV-Prüfstand abfahren.

Test von Hochvoltkomponenten

Elektrische Tests wie Dips, Drops, Restwechselspannung an HV-Komponenten unter Temperaturbedingungen (Archiv: Vogel Business Media)

Parallel zu der Absorberkabine hat Mooser einen Prüfstand für elektrische Tests an Hochvoltkomponenten aufgebaut. Auf diesem Prüfstand wird bei HV-Geräten die Störfestigkeit gegen Restwechselspannungen, Dips und Drops und andere Eventualitäten geprüft. Diese Tests sind auch in einem 1000-Liter-Temperaturschrank mit einem Temperaturbereich von —45 bis 185 °C durchführbar.

*S. Klein und J. Mooser von Mooser EMC Technik aus Ludwigsburg.

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