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Der intelligente Sprachassistent „Siri“ gelangte in kurzer Zeit zu großer Popularität im Web und inspirierte auch die Konkurrenz. So zog etwa Google bald mit einer Verbesserung der eigenen „Voice Search“ nach, Microsoft führte im Dezember Sprachsteuerung auf der Xbox 360 ein.
Apple wird zunehmend herausgefordert
Und die Konkurrenz legte weiter nach. Mit der Veröffentlichung von Android 4.0 „Ice-Cream Sandwich“ nebst dem Galaxy-Nexus-Leaddevice ist Google entschlossen, die Vorherrschaft im Smartphone-Bereich zu verteidigen und im Tablet-Segment aufzuholen.
Apples Imperium könnte aber auch im Contentbereich bald bröckeln. Ähnlich wie es bei iOS und iTunes praktiziert wird, probiert es der mächtige Onlinehändler Amazon nun auch mit einem eigenen Ökosystem. Das im September vorgestellte Tablet „Kindle Fire“ ist dem iPad zwar in Sachen Hardware unterlegen, die Verbindung aus einem Gerät zum Kampfpreis mit dem umfassenden Inhaltsangebot darf man aber dennoch als eine ernsthafte Kampfansage werten.
Die Cloud am Horizont
Ganz ohne technischer Innovation blieb das Amazon-Tablet freilich nicht. Der mitgelieferte Browser „Silk“ zeigt, wie Cloudtechnologie nicht nur Unternehmen bei der Optimierung ihrer IT-Infrastruktur, sondern auch dem Endanwender zugute kommen kann.
In Zukunft könnten sogar ganze Betriebssysteme in der „Serverwolke“ ausgeführt werden, wie es etwa ein Konzept von Microsoft andeutet. Ein Zukunftsthema für die Cloud: Auch Unterhaltungs-Content wird zunehmend nicht mehr gespeichert, sondern ins Wohnzimmer auf Smart-TV und Co. gestreamt.
3D scheitert in Wohnzimmern
Die multifunktionalen und webfähigen Fernseher sollen zukünftig ähnlich funktionieren wie Smartphones, wofür unter anderem der Support von Apps sorgen soll. Sie werden sich auch zunehmend in „Smart Homes“ mit anderen Geräten vernetzen.
Während hier Fortschritte deutlich zu spüren sind, ist die Luft in Sachen Bildtechnologie vorerst draußen, der 3D-Hype nach „Avatar“ ist zum Erliegen gekommen. Zwar unterstützt beinahe jeder neue Fernseher die Wiedergabe entsprechender Inhalte, das Angebot an selbigen ist jedoch überschaubar. Der Versuch, einen neuen Standard in den Wohnzimmern zu etablieren, bleibt wohl langfristig erfolglos. Doch die Inhalte machen sich ohnehin langsam auf den Weg, die Displays zu verlassen.
Die Augmented Revolution bricht an
Wenngleich die Entwicklung hier noch in den Kinderschuhen steckt, zeigen erste Experimente bereits das Potenzial von Augmented Reality. Die Verschmelzung der realen Welt mit digitalen Inhalten wird neue Formen der Mensch-Computer-Interaktion ermöglichen und gilt wohl nicht zu Unrecht als eine der einflussreichsten Technologien dieses Jahrzehnts. Sie wird das Nutzerverhalten grundlegend verändern und Film-Visionen zum Leben erwecken.
(pressetext)
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