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Deutsche sind Facebook-Verweigerer

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Deutsche, Finnen und Japaner verschmähen soziale Netzwerke

(Bild: TNS Infratest)
(Bild: TNS Infratest)
Soziale Netzwerke werden immer beliebter. Beim Anteil der Internetnutzer führen die asiatischen Länder Indien (82,8%) und China (82,6%), gefolgt von Skandinavien: Norwegen (78,9 Prozent), Dänemark (74,1 Prozent) und Schweden (72,1 Prozent).

In Deutschland sind nur 50,8% der Internetnutzer aktive soziale Netzwerker, was Deutschland mit 61 Indexpunkten nur Rang 13 im internationalen Ranking einbringt. Schlusslichter sind Finnland (Platz 14) und Japan (Platz 15). Die mobilen sozialen Netzwerke werden aber zukünftig auch in Deutschland mehr an Bedeutung gewinnen.

Facebook ist auch in Deutschland unangefochten Marktführer bei den sozialen Netzen, so die BITCOM-Studie „Soziale Netzwerke in Deutschland“, für die 1001 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden: 47% der deutschen Internetnutzer sind auf Facebook zu finden, jeweils 27% bei VZ-Netzwerken und StayFriends, 24% bei „Wer kennt wen“, 9& bei Xing, jeweils 7% bei MySpace und Twitter und 5% bei den Lokalisten.

Privat favorisieren die Deutschen Online-Shopping

(Bild: TNS Infratest)
(Bild: TNS Infratest)
75,5 Prozent der befragten, in Deutschland lebenden Internetnutzer kaufen über das Internet ein. Deutschland erzielt bei den E-Commerce-Nutzern Platz 4 hinter Südkorea (98,5%), Großbritannien (83,4%) und China (78%). Von den deutschen Handynutzern tätigen gar 83% ihre Einkäufe via Mobiltelefon (M-Commerce). Dennoch nimmt Deutschland hier nur Rang 6 ein hinter Südkorea (95,5%), Großbritannien (92%), China (85,2%), Italien (84,6%) und die USA (84,6%).

Unternehmen meiden das Internet für Einkäufe

In Deutschland ist der Anteil der Unternehmen, die über das Internet einkaufen, rückläufig. Mit lediglich 40% E-Procurement-Nutzung fällt Deutschland von Platz 4 (2009) auf Platz 8 (2010) zurück, so der TNS-Benchmark. Dieses Verhalten bestätigt auch das World Economic Forum (WEF).

Es ermittelt über eine jährliche Umfrage, inwieweit Unternehmen das Internet zum Einkauf von Waren (E-Procurement), zum Verkauf von Waren und zum Datenaustausch mit Kunden und Lieferanten einsetzen. Es wird ein Indexwert gebildet, der alle Länder relativ zum Klassenbesten positioniert. Schweden führt dieses Ranking an, gefolgt von Südkorea und Großbritannien.

Deutschland liegt auf Platz 11 und verschlechtert sich im Vergleich zu 2009 um einen Platz. Auf den Rängen 12 bis 15 folgen China, Indien, Spanien und Italien.

Deutschland erzielt Rang 5 bei „Marktbedeutung“ und „Infrastruktur“

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