Leistungsüberwachung 65-Volt-ICs erfassen Energieverbrauch in 48-Volt-Systemen

Quelle: Microchip Technology 2 min Lesedauer

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48-Volt-Stromversorgungen in Fahrzeugen, Rechenzentren und Industrie benötigen Mess-ICs, die neben Strom und Spannung auch kumulierte Energiedaten erfassen. Neue Bausteine erleichtern die Auswertung von Lastprofilen und Grenzwerten.

Die Leistungsüberwachungs-ICs PAC1761 und PAC1861 von Microchip Technology erfassen in 48-Volt-Stromversorgungen neben Momentanwerten auch kumulierte Energiedaten.(Bild:  Microchip Technology)
Die Leistungsüberwachungs-ICs PAC1761 und PAC1861 von Microchip Technology erfassen in 48-Volt-Stromversorgungen neben Momentanwerten auch kumulierte Energiedaten.
(Bild: Microchip Technology)

Microchip Technology stellt mit den Serien PAC1761 und PAC1861 Leistungsüberwachungs-ICs für 48-V-Stromversorgungsarchitekturen vor. Die Bausteine erfassen Spannungen bis 65 V, sind gegen transiente Spannungsspitzen bis 75 V geschützt und ermitteln zusätzlich den Energieverbrauch über die Zeit. Sie sind für Anwendungen in Fahrzeugelektronik, KI-Rechenzentren, Netzwerken, Industrieanlagen, Servern und Telekommunikationssystemen vorgesehen.

Messbereich und Schutzreserven für 48-Volt-Architekturen

Mit dem Übergang zu 48-V-Architekturen steigen die Anforderungen an die Spannungsfestigkeit von Überwachungs-ICs. Die Messung bis 65 V bietet eine Reserve oberhalb der 48-V-Nennspannung. Gegen transiente Spannungsspitzen sind die Bausteine laut Hersteller bis 75 V geschützt.

Die ICs überwachen Spannung, Strom und Leistung. Programmierbare Warnmeldungen signalisieren Abweichungen bei diesen Größen sowie Grenzwertüberschreitungen infolge von Lastsprüngen. Konfigurierbare Schwellenwerte für kumulierte Energiewerte ermöglichen zudem, auf das Energieverhalten eines Systems über längere Zeiträume zu reagieren.

Energieverbrauch über längere Zeiträume erfassen

Während herkömmliche Überwachungsfunktionen vor allem Momentanwerte auswerten, erfassen die neuen ICs laut Microchip zusätzlich kumulierte Energiedaten. Entwickler können damit beispielsweise feststellen, wie sich der Energiebedarf von Lasten im Betrieb verändert oder ob definierte Energiegrenzen erreicht werden.

Die PAC1761-Serie arbeitet mit einer Auflösung von 12 Bit, die PAC1861-Serie mit 16 Bit. Beide Serien sind in VDFN-8-, VDFN-10- und MSOP-10-Gehäusen verfügbar. Für einzelne Varianten nennt Microchip zudem eine Eignung für Automotive-Anwendungen.

Pin-kompatible Varianten für flexible Designs

Pin-kompatible Versionen sollen den Wechsel zwischen unterschiedlichen Bausteinen vereinfachen. Das kann bei Änderungen von Messanforderungen, Kosten, Verfügbarkeit oder Leistungsdaten den Aufwand für Redesigns und erneute Qualifizierungen reduzieren.

Für die Entwicklung stehen das Evaluations-Board EV12R33A, eine Python-Befehlszeilenschnittstelle mit Bibliothek, ein Linux-Treiber sowie eine C-Bibliothek mit Mikrocontroller-Codebeispielen zur Verfügung. Die Serien PAC1761 und PAC1861 sind laut Hersteller ab sofort erhältlich. Zu den verfügbaren Modellen zählen die MSOP-10-Ausführungen PAC1761T-3E/E3 und PAC1861T-1E/3P.

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