Bis vor kurzem beschränkte sich die fahrzeuginterne Kommunikations-Funktionalität auf Infotainment und Satellitennavigationssysteme. Derzeit jedoch findet ein tiefgreifender Wandel statt – mit der Aussicht, dass Fahrzeuge mit einer größeren Bandbreite von Kommunikationsknoten in der Außenwelt verbunden werden. Durch die Datenübertragung in die/aus der Infrastruktur von Smart Cities können Informationen über freie Parkplätze oder Verspätungen auf einer vorgeschlagenen Route aufgrund von Unfällen oder Staus vermittelt werden.
Diese Konnektivität wird es den Kommunen darüber hinaus ermöglichen, den Verkehrsfluss zu überwachen und Anpassungen vorzunehmen, um Staus oder Umweltverschmutzungen in Spitzenzeiten zu minimieren. Neben dieser Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (V2I-Kommunikation) können sich Fahrzeuge künftig auch über die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-(V2V-)Kommunikation miteinander in Verbindung setzen. Auf diese Weise kann ein Fahrzeug seine Absicht mitteilen, eine Fahrspur zu verlassen oder an einer Kreuzung anzukommen, und so das Kollisionsrisiko deutlich verringern. Ebenso werden Details von Verkehrsproblemen (z.B. ein unerwartetes Hindernis auf dem Weg genau voraus) zwischen den Fahrzeugen ausgetauscht, um sie schon im Vorfeld darauf aufmerksam zu machen.
Bereits heute ermöglichen es moderne Fahrzeuge den Reisenden, sich über ihre Smart Devices zu verbinden; sie erhalten dadurch Zugriff auf Anwendungen, die das Reisen einfacher und reibungsloser machen (insbesondere für jüngere Fahrgäste). Die fortschreitende Verbreitung der Kommunikation innerhalb der Fahrzeuge wird dazu führen, dass mehrere Protokolle (wie WLAN, Bluetooth und NFC) im Fahrzeug selbst implementiert werden, wobei mobile Protokolle (wie LTE und LTE Advanced) für die Kommunikation mit anderen Fahrzeugen und der lokalen Umgebung Verwendung finden. Um sicherzustellen, dass die Hardware den verschiedenen Kommunikationsstandards entspricht, muss diese auf eine breite Palette von Testgeräten zugreifen können.
Nicht stören und nicht stören lassen
Wie erwähnt, nimmt der Anteil der Elektronik in modernen Fahrzeugen ständig weiter zu. Ein durchschnittliches Auto kann heute leicht 70 bis 90 elektronische Steuergeräte (ECUs) enthalten. Daraus ergeben sich zwei besondere Herausforderungen in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Die Messgeräte sind notwendig, um sowohl die Menge der abgestrahlten Energie, die vom Fahrzeug erzeugt wird, als auch die Empfindlichkeit sensibler Elektronikkomponenten im Fahrzeuginneren gegenüber extern erzeugter EMV-Strahlung zu überwachen.
Sensoren, die Sinnesorgane des Fahrzeugs
Da die Fahrzeuge ihre Umwelt bewusster wahrnehmen werden müssen, wird die Rolle der Sensorik immer wichtiger – umfassende Tests und Verifizierungen sind unumgänglich. Radar im GHz-Band ist eine wesentliche Entwicklung für Fahrzeuge und wird auch in Infrastrukturanwendungen zur Positionserfassung und Objekterkennung eingesetzt. Gleichermaßen müssen hochauflösende Bildsensoren integriert werden, damit die HD-Objekterkennungssysteme von den ADAS-Funktionen der Fahrzeuge genutzt werden können. Mit der Zeit wird die Lidar-basierte Bildgebung alltäglich werden. Damit wird die Leistungsgrenze bei der Datenübertragung – sowohl in Bezug auf die Kapazität als auch auf die zu unterstützende Latenzzeit – immer weiter nach oben verschoben.
ADAS sorgt für mehr Sicherheit auf unseren Straßen
Kernziel des Übergangs auf automatisierte Fahrzeuge ist die Erhöhung der Sicherheit von Fahrer, Beifahrer und Fußgänger. Mit ADAS ist es möglich, Objekte wie andere Fahrzeuge, Radfahrer oder Fußgänger zu erkennen, so dass man ihnen ohne Eingriff des Fahrers ausweichen kann. Um die Funktionstüchtigkeit der im Fahrzeug eingesetzten ADAS-Hardware bei zunehmender Komplexität sicherzustellen, sind gründliche Tests erforderlich. In vielen Fällen müssen diese den ASIL-Spezifikationen für funktionale Sicherheit entsprechen.
Die bestehenden Testverfahren müssen überdacht werden
Immer schnellere Entwicklungszyklen und sich ständig weiterentwickelnde Technologien stellen eine erhebliche Belastung für die Testabteilungen und deren Budgets dar. Der bisherige Ansatz, einfach nur alle notwendigen Testgeräte zu kaufen, ist für die meisten Unternehmen keine gangbare Option mehr, abgesehen von einigen wenigen mit sehr dicken Brieftaschen. Die Breite der Ausrüstung, die für komplexe, standortübergreifende Projekte benötigt wird, kann nur selten über ein einziges Beschaffungsmodell unterstützt werden, und zukunftsorientierte Anbieter von Testlösungen müssen daher mehrere Optionen zur Verfügung stellen, um Testgeräte über die gesamte Laufzeit eines Projekts hinweg zu verwalten.
Microlease ist seit über vier Jahrzehnten führend im Testgeschäft. Das Unternehmen ist in der Lage, den Anwendern durch eingehende Empfehlungen und Beratung bei der Entscheidung über die Herangehensweise an komplexe Testszenarien zu unterstützen. Dadurch lassen sich die Prüfkosten erheblich senken, und die Ingenieure, die an Projekten für die Automobilindustrie arbeiten, erhalten die Möglichkeit, ihre Ausrüstungsbasis und die Spezifikationen der einzelnen Einheiten je nach Bedarf zu ändern.
Stand: 08.12.2025
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Flexibilität bei der Anpassung, Zugriff auf die neuesten Geräte und eine große Auswahl an Artikeln, die ab Lager zur Verfügung stehen, sind nur einige der unmittelbaren Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Spezialisten wie Microlease, die über die erforderliche Größe, den Umfang und die Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Die Fähigkeit, Geräte nach dem Pay-per-Use-Modell für einige Tage, über mehrere Monate, geleast oder auf Mietkauf-Basis zu beziehen, bedeutet den Zugang zu den richtigen Geräten, und zwar dann, wenn sie gebraucht werden.
Wenn sich die Projektanforderungen ändern, können die Geräte zurückgegeben, aufgerüstet oder bei Bedarf sogar umgetauscht werden. Diese Flexibilität gewährleistet, dass der Cashflow im Projekt maximiert wird und die Gesamtkosten (sowohl bei den Investitions- als auch bei den Betriebskosten) auf ein Minimum sinken.
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* Peter Spillman ist Global Inventory & Procurement Director bei Microlease Ltd. in London.