Tipps für eine Zukunft in Balance So zaubern Sie Burnout weg
Immer mehr Menschen gehen abends von der Arbeit nach Hause in dem Gefühl, die Aufgaben des Tages nicht bewältigt zu haben. Und auch der Schlaf bringt keine Ruhe, so viele Dinge fallen einem jetzt ein, die alle noch erledigt werden wollen. Was man dagegen tun kann, verrät Ihnen dieser Beitrag.
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Immer mehr Menschen gehen abends von der Arbeit nach Hause in dem Gefühl, die Aufgaben des Tages nicht bewältigt zu haben. Vor dem Einschlafen wird gegrübelt, was man hätte sagen sollen, wenn man nicht sprachlos gewesen wäre, vor lauter Ärger.
Und auch der Schlaf bringt keine Ruhe, so viele Dinge fallen einem jetzt ein, die alle noch erledigt werden wollen. Dabei ist es durchaus machbar, wieder das Gefühl der Mühelosigkeit zu erreichen, den Punkt, an dem einem die Dinge leicht von der Hand gehen und stimmiges Reagieren auf die Herausforderungen des Alltags möglich ist – ob im beruflichen oder privaten Umfeld.
Faulheit: Einfach mal den Wolken nachschauen
Können wir eigentlich noch gut nicht tun? Tagträumen? Das ist für unser Gehirn pures Auftanken: In dem Moment, in dem wir äußerlich zur Ruhe kommen, nichts mehr müssen oder wollen, sondern nur noch sind, in diesem Moment geht die Arbeit im Gehirn los. Jetzt wird dort aufgeräumt, Wissen verankert, ausgemistet, um wieder bereit für Neues zu sein. Vielleicht kennen Sie das ja, man denkt über ein Problem nach, macht sich einen Kaffee – und prompt fällt einem die Lösung ein. Im Nichtstun sozusagen.
Und genau das scheint die Kunst zu sein, die in unseren qualitätsbewussten und auf Effizienz getrimmten Arbeitsprozessen zu wenig Beachtung erfährt. Burnout ist letztlich eine Folge von einer langen Zeit, in der die Antagonisten Geben und Nehmen, Aktivität und Ruhe nicht ausgewogen waren und der Körper diese Rhythmisierung verlernt hat.
Eine Atempause einlegen
Atempause: Probieren Sie es aus: Stellen Sie sich einen Wecker und machen alle zwei Stunden eine Atempause. Nichts anderes tun als Einatmen – Pause – Ausatmen – Pause. Und Sie werden vielleicht merken, dass dies gar nicht so einfach ist. Schnell geht der Geist zur nächsten Besprechung, zu kleinen Ärgernissen des Tages. „If you can dream it, you can do it“ – Walt Disney zum Beispiel verpflichtete seine Mitarbeiter zum täglichen Träumen von Lösungen, zum vor- statt nachzudenken. Wenn Sie Ihren Geist trainieren, ruhig zu werden, werden Sie bald merken, dass Sie mehr Kraft, Effizienz und Konzentration im Alltag zur Verfügung haben.
Umso mehr wir nichts tun können, desto mehr schaffen wir! Ist das nicht ein schönes Paradoxon? Umso mehr wir eine Situation annehmen können, so wie sie ist, desto mehr können wir diese verändern. Bill Gates sagte einmal: “I will always choose a lazy person to do a difficult job. Because he will definitely find an easy way to do it”. Das scheint auch die Aufgabe im Stressmanagement zu sein: Den Punkt zu finden, an dem es leicht geht. Möglich ist das, durch die Achtsamkeit auf das, was einem wichtig ist. Und genau damit wären wir beim Egoismus angelangt.
Egoismus: Handeln im Einklang mit sich selbst
Zunächst ist alles Tun gesteuert davon, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen wollen. Also nicht nur Essen und Schlafen, sondern z. B. auch Effizienz, Harmonie oder Respekt. Auch anderen zu helfen ist ein Grundbedürfnis von uns, ein sehr ausgeprägtes sogar. Und immer, wenn wir etwas tun, das unsere Bedürfnisse erfüllt, erfahren wir Freude und Zufriedenheit.
Eine bessere Burnout-Prävention gibt es nicht. Das Bewusstwerden der schönen Momente im Alltag, ein Lächeln, ein intensiver Austausch oder ein guter Kaffee wirken sich auf unsere Gesundheit, Psyche, ja sogar auf die neuronalen Strukturen aus.
Glückstagebuch: Probieren Sie es: 5 Minuten am Abend den Tag Revue passieren lassen und darauf schauen, was ist – und nicht was nicht ist, das bringt schon nach zwei Wochen messbare Ergebnisse, wie beispielsweise eine Senkung des Blutdrucks und niedrigere Cholesterinwerte. Jeder Gedanke ist biochemische Realität, wie wohl schon Marc Aurel wusste: „Auf die Dauer nimmt die Seele die Farbe unserer Gedanken an“.
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