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2. Konzept: Nachgiebige Kinematik für Leichtbauroboter
Elefantenrüssel und Oktopus-Tentakel können sich besonders flexibel bewegen. Der pneumatische Leichtbauroboter BionicMotionRobot ahmt diese fließenden Bewegungsabläufe mit seiner flexiblen pneumatischen Balgstruktur und einer entsprechenden Ventil- und Regelungstechnik nach. Das Konzept der nachgiebigen Kinematik basiert auf dem Bionischen Handling-Assistenten aus dem Jahr 2010.
Eine neuartige Außenhaut aus einem 3D-Textilgestrick ermöglicht es jetzt dem BionicMotionRobot, das große Kraftpotenzial der gesamten Kinematik auszuschöpfen. Damit hat der bionische Roboterarm eine Tragkraft von knapp 3 kg – bei etwa demselben Eigengewicht.
3. Konzept: Greifen wie ein Oktopus
Mit dem OctopusGripper präsentiert Festo einen bionischen Greifer, der vom Oktopus-Tentakel abgeleitet ist. Er besteht aus einer weichen Silikonstruktur, die sich pneumatisch ansteuern lässt. Wird sie mit Druckluft gefüllt, krümmt sich das Tentakel nach innen und kann sich formschlüssig und sanft um das jeweilige Greifgut schlingen. Wie bei seinem natürlichen Vorbild sind an der Innenseite des Silikontentakels zwei Reihen von aktiv und passiv geregelten Saugnäpfen angebracht.
Damit kann der OctopusGripper eine Vielzahl an unterschiedlichen Formen aufnehmen und halten. Seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten demonstriert der flexible Greifer am BionicMotionRobot und am BionicCobot. Dabei steuert und regelt das Festo Motion Terminal sowohl den jeweiligen Roboterarm als auch den Greifer. Aufgrund seiner weichen und nachgiebigen Struktur verfügt der OctopusGripper über Potenzial für den Einsatz in kollaborativen Arbeitsräumen der Zukunft.
Der Beitrag ist ursprünglich auf unserem Schwesterportal elektrotechnik erschienen.
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