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Auswahlkriterien für Computer-On-Module
Entscheidende Kriterien für die Auswahl des Hardware-Lieferanten sind neben der zuverlässigen Lieferung der hochwertigen Module in erster Linie der Support beim Design-In des Moduls, zum Beispiel die Verfügbarkeit eines Baseboards bzw. Starterkits sowie die BIOS-Integration.
Das Starterkit unterstützt die unmittelbare Evaluation der neuen Technologie und umfasst Trägerboard, Netzteil, Kabel, Kühler und ein SMARC-Modul nach Wahl sowie optional ein TFT-Kit (Bild 2). Ebenso wichtig sind die Lieferzeit, die Qualität und die Nähe zum Kunden bzw. zur Fertigungsstätte des Moduls.
Standardisierte Computer-On-Module sind in unterschiedlichen Leistungsklassen verfügbar. Für anspruchsvolle Anwendungen sind Module mit aktuellen Intel Core-Prozessoren der sechsten Generation mit vier oder zwei Rechenkernen oder Intel Xeon-CPUs geeignet. Die energieeffiziente Atom-Plattform von Intel erlaubt die Realisierung innovativer Embedded-Systeme, die ohne Lüfter arbeiten.
Während heute noch x86-basierende Computer-On-Module den Markt beherrschen, soll, so das Marktforschungsinstitut IHS , der Anteil der Module, die einen ARM-Prozessor integrieren, bis 2016 auf ca. 60 Prozent wachsen [1]. ARM-Prozessor basierende Rechnersysteme sind gekennzeichnet durch ihre niedrige Verlustleistung.
Neben der Prozessor-/Grafik-Performance, der Energieeffizienz und dem Betriebssystem-Support spielen bei der Wahl zwischen x86- und ARM-basierendem Modul auch die Erfahrung und das Knowhow des Entwicklers eine große Rolle.
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