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Die Wireless Clients fungieren als Bridges und leiten Pakete von Netzwerk 1 an Netzwerk 2 weiter und umgekehrt. Um Schleifen im Netzwerk zu verhindern, darf zu einem gegebenen Zeitpunkt immer nur einer der Clients Pakete als Bridge weiterleiten.
Dieser Mechanismus wird von einem speziellen, von connectBlue entwickelten Protokoll gesteuert, das mit Hilfe des lokalen Ethernet-Netzwerks das Roaming und die Redundanz vorbereitet, steuert und ausführt. In diesem Protokoll werden drei Gerätemodi vorgegeben: Master, Slave und Available (Verfügbar).
Wenn die Wireless Clients hochgefahren werden, befinden sie sich im Gerätemodus Available (Verfügbar). Das Protokoll ist darauf ausgelegt, einen Master und einen Slave im lokalen Netzwerk zu bestimmen. Der Master ist das Gerät, das sich um das Roaming kümmert usw., indem es den Slave über das lokale Netzwerk steuert.
Die Herausforderung bei nahtlosem Roaming in der Werkshalle
Beim Hochfahren (Bild 2) kann nur der Master eine Funkverbindung einrichten und als Bridge zwischen dem lokalen Netzwerk und der Wireless-Verbindung fungieren.
Der Slave sucht (Bild 3) kontinuierlich nach einem anderen Access Point, ohne dass die Performance eingeschränkt wird, da der Slave nicht an der tatsächlichen Datenübertragung beteiligt ist.
Wenn der Slave eine Suche im Netzwerk abgeschlossen hat, sendet er einen Bericht an den Master.
Gibt es eine bessere Verbindung, kann der Master festlegen, dass eine Roaming-Prozedur beginnen soll, und den Slave damit beauftragen, eine neue Verbindung aufzubauen. Wenn der Slave die neue Verbindung aufgebaut hat (Bild 4), bestehen zwei Wireless-Verbindungen zwischen Netzwerk 1 und 2 gleichzeitig, aber nur der Master fungiert zu diesem Zeitpunkt als Bridge für Pakete.
Die Entscheidung, die Roaming-Prozedur zu beginnen, d.h. die am besten geeignete Wireless-Verbindung zu bestimmen, kann auf verschiedenen Kriterien beruhen. Beispielsweise kann die potenziell neue Funkverbindung zu einem anderen Access Point über einen besseren RSSI-Wert (Received Signal Strength Indicator) für die Signalstärke als beim aktuellen Access Point verfügen oder der gefundene Access Point (AP) kann sich in der Liste der für die Verbindung bevorzugten Access Points befinden.
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