Messdienstleister für Smart Meter

Im Dienst der intelligenten Zähler- und Mess-Systeme

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Das Ziel ist, ein modulares System zu entwickeln, das eine sichere Kommunikation und Zusammenarbeit verschiedener Geräte unterschiedlicher Hersteller garantiert. In enger Abstimmung mit dem BSI und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt entstanden Lastenhefte für die zukünftigen Messsysteme. Ein FNN-Leitfaden „Systeme und Prozesse“ soll den Rollout unterstützen sowie die Anforderungen für das Einspeise- und Lastenmanagement aus netzbetrieblicher Sicht definieren.

Stichtag 1. Januar 2015 und was sich ändert

Die Energiewirtschaft muss sich schon jetzt mit dem Smart Meter Rollout beschäftigen. Diskutiert wird lediglich noch der Startzeitpunkt. Optimisten gehen von einem Start im Jahr 2016 aus, andere von einem Start frühestens im Jahr 2018. Noch sind die herkömmlichen Ferraris-Zähler im Einsatz, deren Montage und Turnuswechsel koordiniert werden müssen. Die Qualitätssicherung der Geräte und Prozesse ist dabei ein wesentlicher Punkt, um die Übergangszeit nahtlos zur gestalten. Zum Einsatz kommt Zählermesstechnik wie EDL- und Sym²-Zähler, die Voltaris bereits heute im eigenen Haus prüfen kann.

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Wirtschaftliches Gerätemanagement

Der Kauf von passenden Zählern, Wandlern und Zubehör gehört bei Energieversorgern zum Tagesgeschäft. Sie sind auf ein effizientes Gerätemanagement angewiesen, das von der Beschaffung, Logistik über die Montage bis hin zur Verwaltung und der notwendigen Erfüllung aus den eichrechtlichen Anforderungen reicht. Wichtig sind hier Kooperationen mit Dienstleistern, die sowohl ein umfassendes, herstellerunabhängiges Gerätesortiment anbieten als auch bei dessen Auswahl kompetent beraten können. Der Spezialist Voltaris prüft die Zähler je nach MID-Kennzeichnung bzw. Bauartzulassung in den Prüfstellen auf Qualität (Annahmeprüfung) oder eicht sie einzeln.

Standard-Messgeräte sind jederzeit vorrätig. Auch die Kapitalbindung für Massen- und Lagergeräte lässt sich signifikant reduzieren. Bei einem Just-in-time-Abo werden die Messgeräte für den Kunden je nach Bedarf beschafft, ausgebaute Geräte zurückgenommen und neue oder aufbereitete aus dem Gerätepool nach dem Pfandprinzip bereitgestellt.

Wenn am 1. Januar 2015 das neue Mess- und Eichgesetz (MessEG) in Kraft treten wird, werden Änderungen im Messwesen notwendig: Zum einen kommen auf die Prüfstellen neue Aufgaben zu, zum anderen bleiben hoheitliche Aufgaben wie Eichungen, Befund- und Stichprobenprüfungen in den Händen von Eichbehörden und Prüfstellen. In den staatlich anerkannten Prüfstellen EK3 in Maxdorf (Rheinland-Pfalz) und EL3 in Merzig (Saarland) führt Voltaris diese hoheitlichen Aufgaben seit mehr als 80 Jahren durch. Beide Prüfstellen unterliegen entsprechend hohen Qualitätsanforderungen, deren Einhaltung durch die Eichbehörden überwacht wird.

Das QM-System umfasst die betriebs- sowie die beschaffungsbegleitende Qualitätssicherung. Im Stichprobenverfahren werden einige Zähler eines einheitlichen Loses ausgebaut und überprüft. Bei erfolgreicher Überprüfung verlängert sich die Gültigkeit der Eichung aller Zähler des Loses um jeweils fünf Jahre – die Zähler bleiben weiter im Netz. Durch die Möglichkeit, sich an einem Poolverfahren zu beteiligen und die Zähler im Verbund mit anderen Stadtwerken beschaffen und prüfen zu lassen, sparen vor allem kleine und mittlere Stadtwerke.

Auch die Art der Energieerzeugung ändert sich

Nicht nur die Gesetzesvorgaben durch das EnWG verändern die Energiebranche. Auch die Energieerzeugung, insbesondere durch die Auswirkungen des EEG, befindet sich im Umbruch. Durch eine wachsende Anzahl von dezentralen Erzeugungsanlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energie steigen die Anforderungen im Verteilnetz. Die regenerative Stromerzeugung ist Schwankungen ausgesetzt, was einen hohen Regelungs- und Steuerungsaufwand zur Folge hat. Um die Stabilität des Verteilnetzes zu gewährleisten, muss die Einspeisung aus regenerativen Energiequellen überwacht, gesteuert und ausgeglichen werden. Für das EEG-Einspeisemanagement bietet Voltaris Lösungen zur Fernauslesung, Überwachung und Steuerung an.

* Frank Wolf ist bei Voltaris als Bereichsleiter Zählerdienstleistungen zuständig.

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