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Dreieckförmiger Stromverlauf mit geringen Negativ-Anteilen
Damit steht im Gegensatz zum CCM-Betrieb die Möglichkeit einer Verringerung der Leitverluste über Erhöhung der in Parallelschaltung betriebenen Elemente offen. Der in der Induktivität fließende Strom zeigt nun einen näherungsweise dreieckförmigen Verlauf mit geringen negativen Anteilen, demgemäß ist der Betriebsmodus nicht mehr als BCM, sondern besser z.B. als Triangular Current Mode (TCM) oder Resonant Transition Mode zu bezeichnen. Wie für BCM liegt auch hier eine über die Netzperiode variierende Schaltfrequenz vor, wobei jedoch über entsprechende Wahl der Dauer des Intervalls mit negativem Strom (bei gleichzeitiger Anpassung der Dauer der Stromaufbauphasen) eine konstante Schaltfrequenz einstellbar wäre.
Um auch bereits ohne EMV-Filterung einen relativ glatten Eingangs- und Ausgangsstromverlauf bzw. eine relativ geringe Strombelastung der Ein- und Ausgangskapazitäten zu erreichen, sind nun vorteilhaft n Schaltstufen phasenversetzt parallel zu betreiben. Die im vorliegenden Fall ausgeführte Schaltung ist in Bild 1 bzw. Bild 2 gezeigt. Die Gleichrichtung der Eingangsspannung wird dabei durch einen zweiten, nur netzfrequent taktenden Brückenzweig erreicht. Die Wahl von n=6 begründet sich durch die dann günstige Strombeanspruchung der MOSFETs (Einzelschalter), den insgesamt kompakten Konverteraufbau durch entsprechende Magnetkernformen sowie durch die so gut realisierbare hohe Teillasteffizienz.
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