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Konzepte 2 bis 4: Dezentrale Netzteile im Feld – FieldPower-Netzteil Power Box 10P SNT

Die Konzepte 2, 3 und 4 basieren auf dem Trend, dass Anwender ihre Geräte vermehrt vom Schaltschrank (IP20) direkt in die Peripherie (IP54 — IP69k) verlagern. Dabei sind die Gerätekosten aufgrund der Schutzart IP5X/IP6X zwar höher, die Summe der Systemvorteile wiegt diese Mehrkosten jedoch deutlich auf. Unterschiedliche Lasten wie Remote-I/O-Aktorausgänge und 24 VDC-Roller-Drives können so mit hohen Strömen bei geringem Spannungsfall versorgt werden. Dezentral installierte Schaltnetzteile in hoher Schutzart (IP6X) speisen mehrfach ein, wodurch ein Spannungsniveau ermöglicht wird, das über die Leitungslängen einheitlich ist. Passive und aktive Mechanismen bewirken dabei einen Lastausgleich zwischen den Netzteilen. Durch die UL-konforme Auslegung der FieldPower-Netzteile ist das dezentrale Konzept weltweit einsetzbar.

Bei Konzept 2 sind die Geräte- und Installationskosten sowie der Planungsaufwand höher – vorteilhaft sind nur die geringeren Spannungsfälle bei 24 VDC.
Konzept 3 zeichnet sich durch niedrige Installationskosten, geringeren Planungsaufwand, eine hohe Flexibilität bei Änderungen sowie einfache Leitungsverlegung und kleine Kabelkanäle aus. Der Spannungsfall bei 24 VDC ist ebenfalls gering.

Konzept 4 überzeugt durch zahlreiche Vorzüge: niedrige Installationskosten und geringer Planungsaufwand, hohe Flexibilität bei Änderungen, einfache Leitungsverlegung und kleine Kabelkanäle, geringe Spannungsfälle bei 24 VDC. Diese Variante ist kostengünstiger, wenn 24 VDC-Verbraucher mit geringem und hohem Strombedarf gemischt im Feld verteilt untergebracht sind. Das trifft ebenso für die Versorgung von Remote-I/O-Ausgängen, Motorstartern und 24 VDC-Roller-Drives zu.
Die FieldPower-Netzteile in Konzept 4 sind parallel geschaltet und speisen an verschiedenen Stellen in das 24 VDC-Netz ein. Eine ähnliche Struktur ist aus der öffentlichen Energieversorgung bekannt. Auch dort speisen viele Kraftwerke in ein großes Netz ein und gewährleisten so Spannungsstabilität und Versorgungssicherheit. Es handelt sich hier also um ein erprobtes und bewährtes Prinzip, das auch auf die sensible 24 VDC-Versorgung von Automatisierungsanlagen übertragbar ist.
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