Automotive-Testzentrum

Qualitätssicherung von elektromechanischen Komponenten fürs Auto

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Auf einer Fläche von rund 2000 m2 steht jetzt den Entwicklern und Prüfspezialisten moderne Test- und Analysetechnik zur Verfügung. Die Kapazitäten wurden damit nahezu verdoppelt. „In der Umweltsimulation sind wir ganz real einen kleinen Schritt in die Zukunft gegangen. Denn eine derartige Validation ist zumindest in unserem Geschäftsfeld Maßstab, wenn nicht einmalig“, erläutert Lippmann.

Passive elektromechanische Bauteile prüfen

Den Schwerpunkt des Testzentrums bildet die Prüfung von passiven elektromechanischen Bauteilen. Das Leistungsspektrum reicht von der Konzept- und Design-Verifikation in Form von entwicklungsbegleitenden Untersuchungen bis zur Produktfreigabe. Für Systementwicklungen und neue Applikationen werden umfangreiche Produktqualifikationsprüfungen durchgeführt. Fehleranalysen, kundenspezifische Prüfungen, Lebensdaueranalysen sowie Grundlagenuntersuchungen komplettieren das Leistungsspektrum.

Lippmann vertritt die Strategie eines engen Kontakts zwischen Entwicklungsabteilung und Testingenieuren. Das ist ihm besonders wichtig, denn Marktvorteile erreiche man nur durch bessere, d.h. zuverlässige und leistungsfähigere Produkte. Die Mitarbeiter in Bensheim testen Produkte von allen europäischen Entwicklungsstandorten des Unternehmens: 75% der Kapazitäten werden für Automotive genutzt, der Rest für andere Bereiche. Auftragsuntersuchungen für Kunden werden ebenfalls durchgeführt.

Prüfungen erfolgen in den Bereichen Umwelt-Klima-Simulation, Lebensdauer, Elektrik/Elektronik, Mechanik, Wasser-/Staubdichtigkeit, Lötfähigkeit/Lötwärmebeständigkeit, Akustik und Hochfrequenz. Elektrische Lastsimulation, Material- und Oberflächenanalysen, Mikroskopie- und Schliffbildtechnik, Stromverteiler- und Plastik-Lichtwellenleiter-Prüfungen sowie Prüfungen zur Entflammbarkeit von Kunststoffen und chemischen Beständigkeit ergänzen das Angebot.

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