Jahresbilanz

Nach Rekordjahr 2015 bleibt Bosch weiter auf Wachstumskurs

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Pläne für Smart Home, Mobility und die Bosch IoT Cloud

Das vernetzte Auto als persönlicher Begleiter: Mit dem automatisierten und vernetzten Fahren verwandelt sich auch das Fahrzeug. Nach Unternehmensstrategie wird das Auto, neben Haus und Büro, zur dritten Lebensumgebung des Menschen. Bosch zeigt in einem Showcar eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Technik. Armaturenbrett und Mittelkonsole sind in einem rein elektronischen Display vereint. Dessen Inhalte passen sich an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs an.
Das vernetzte Auto als persönlicher Begleiter: Mit dem automatisierten und vernetzten Fahren verwandelt sich auch das Fahrzeug. Nach Unternehmensstrategie wird das Auto, neben Haus und Büro, zur dritten Lebensumgebung des Menschen. Bosch zeigt in einem Showcar eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Technik. Armaturenbrett und Mittelkonsole sind in einem rein elektronischen Display vereint. Dessen Inhalte passen sich an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs an.
(Bild: Bosch)

Bereits seit Jahresbeginn bietet Bosch mit dem Bosch Smart Home-System eine einfache und sichere Lösung für das Smart Home an. Im Laufe des Jahres werden weitere Produkte für das System folgen, darunter ein Rauchmelder, der über seine eigentliche Funktion hinaus auch für mehr Sicherheit zum Beispiel während der Urlaubszeit sorgt. Für das Smart Home erwartet Bosch bereits 2017 ein weltweites Marktpotential von zehn Milliarden Euro. Bis 2020 werden weltweit rund 230 Millionen beziehungsweise 15 Prozent aller Haushalte mit Smart-Home-Lösungen ausgestattet sein.

Im Bereich Mobility Solutions geht das Portfolio von Bosch über das Auto hinaus. Gemeinsam mit Partnern wird Bosch beispielsweise einen Mobilitätsassistenten für den intermodalen Verkehr realisieren. Im Großraum Stuttgart können Nutzer mit nur einer App Fahrkarten für verschiedene Fortbewegungsmittel wie Auto, Fahrräder, Bahnen oder Busse planen, buchen und bezahlen. Ebenfalls einen starken Service-Anteil soll das vernetzte Parken mit sich bringen. Durchschnittlich zehn Minuten dauere die Parkplatzsuche in deutschen Städten. 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs entfallen auf die Parkplatzsuche.

Mit den Lösungen von Bosch wird dies bald der Vergangenheit angehören. Beim sogenannten „community based parking“ fungieren Autos selbst als Sensoren. Die Fahrzeuge erkennen im Vorbeifahren Parklücken am Straßenrand und melden diese via Internet an Bosch. Das Unternehmen erstellt aus diesen Informationen in Echtzeit eine Karte, auf der freie Parkplätze eingezeichnet sind. Dank Data Mining können Echtzeit-Parkkarten bereits aus den Sensordaten von nur sechs Prozent aller Fahrzeuge im fließenden Verkehr gewonnen werden.

Zentraler Bestandteil des Service-Geschäfts von Bosch ist zudem die unternehmenseigene IoT Cloud. Bereits 2016 werden rund 50 Anwendungen von Bosch in der eigenen Cloud laufen. Ab 2017 wird die Nutzung der IoT Cloud als Service auch externen Kunden angeboten. Zentraler Softwarekern der IoT Cloud ist die Bosch IoT Suite. Sie ist das Gehirn der vernetzten Welt. Die Bosch IoT Suite bietet alle Funktionen, um Geräte, Anwender und Unternehmen zu vernetzen. Big Data-Management ermöglicht innerhalb der IoT Suite die Analyse großer Datenmengen.

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In der Bosch IoT Suite können Regeln für automatisierte Entscheidungen hinterlegt werden – wann zum Beispiel Maschinenzustände Verschleißmuster erkennen lassen, so dass präventiv eine Instandhaltung eingeleitet wird. Bereits heute bauen viele Lösungen und Projekte von Bosch und seinen Kunden auf dieser Plattform auf. Mehr als fünf Millionen Geräte und Maschinen sind nach Konzernangaben schon über Komponenten der Bosch IoT Suite vernetzt.

IT- und Softwarespezialisten für weiteres Wachstum gesucht

Die Bosch-Gruppe beschäftigte zum 31. Dezember 2015 weltweit rund 375.000 Mitarbeiter. 2015 wuchs die Belegschaft vergleichbar gerechnet um 17.600 Mitarbeiter. Regionale Schwerpunkte des Personalaufbaus waren Mittel- und Osteuropa, Deutschland, Asien-Pazifik und USA. Für das laufende Jahr plant Bosch die Neueinstellung von weltweit rund 14.000 Akademikern. Besonders gefragt ist Softwarekompetenz. Fast jede zweite offene Stelle bei Bosch hat mittlerweile einen Bezug zu Software.

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