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Offenes Steckverbindersystem für die Modulbauweise
Viele dieser elektrischen Schnittstellen in Systemen der erneuerbaren Energien werden durch das Modularsystem von HARTING realisiert. Die Baureihe Han-Modular ist ein offenes Steckverbindersystem mit hoher Flexibilität. Der Anwender ist in der Lage, sich „seinen“ Steckverbinder entsprechend der gewünschten Konfiguration aus mehr als 35 Modulen individuell zusammenzustellen.

In die einzelnen Module der Baureihe Han-Modular lassen sich Kontakte unterschiedlicher Übertragungsmedien integrieren, sodass neben den elektrischen auch optische und Gase führende Leitungen verbunden werden können (Bild 1). Es ist daher möglich, Ströme von einigen Milliampère bis 200 A, Spannungen von 50 bis 5000 V, Pneumatikschläuche, Datenleitungen oder geschirmte Bussignale sowie Lichtwellenleiter in POF (Plastic Optical Fiber) oder Glasfaser steckbar auszuführen. In Kombination mit den entsprechenden Gehäusen – aus Kunststoff oder Metall, für IP20- bis IP69K-Anwendungen, für den Innen- oder Außenbereich – lassen sich auf den Einsatzfall abgestimmte Steckverbinder zusammenstellen.
Merkmale der Baureihe Han-Modular

Diese Baureihe wird in enger Abstimmung mit den Kunden ständig erweitert. Beispiel hierfür ist die zukünftige Übertragung von Ethernet in der Kategorie 6 [Kat.-6A], die in das Design des Han-GigaBit-Moduls mündete (Bild 2). Das komplett geschirmte Modul ist robust ausgeführt; die Vibrationsbeständigkeit erfüllt die Anforderungen der Bahnindustrie.
Als Kontakte werden Standard-D-Sub Crimpkontakte verwendet, die sich im industriellen Umfeld seit langem bewährt haben. Das einfach konfektionierbare Modul eignet sich für verschiedene Anwendungen unter harten Umgebungsbedingungen, wo der RJ45-Steckverbinder aus der Büroumgebung wenig geeignet ist.
Auf diese Weise lassen sich robuste Steckverbindungen für den zukünftigen Ethernetstandard einrichten. Erreicht werden Datenraten bis 10 GBit. Damit erfüllt das Modul die Anforderungen nach Kat.-5, Kat.-6 und -6a. Verarbeitet werden können Litzen von 0,08 bis 0,5 mm2 und Kabeldurchmesser von 5 bis 12 mm2.
Einschubtechnik für Nieder- und Hochspannungstechnik

Ein wichtiger Bereich zwischen den Systemen zur Energieerzeugung und dem Energieversorgungsnetz sind die Schaltanlagen für Nieder- und Hochspannungstechnik. Das Prinzip der Modulbauweise wird hier z.B. durch eine Einschubtechnik umgesetzt: Teile der Schaltanlage werden dabei durch eine Art Schubladentechnik als schnell austauschbare Einheiten ausgeführt, die an der Rückseite über ein Andocksystem mit elektrischen Steckverbindern verfügen. Hier kommt mit dem Andockrahmen eine neue Lösung des Modularsystems zum Tragen (Bild 3).
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