Enabling Success Europa ist wichtig. Das müssen wir auch in Taten umsetzen.

Von Margit Kuther 10 min Lesedauer

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Codicos Vision heißt „Enabling Success“. Ziel ist, mit dem Kunden zu erarbeiten, welche Technologie und welches Bauteil seine Projekte am besten unterstützt. Maria Beyer-Fistrich spricht mit Karin Krumpel, Geschäftsführerin bei Codico, über weitere Ziele und Visionen.

Karin Krumpel, CEO Codico: Ein Unternehmen muss sich ständig weiterentwickeln und Veränderungen offen begegnen.(Bild:  Codico)
Karin Krumpel, CEO Codico: Ein Unternehmen muss sich ständig weiterentwickeln und Veränderungen offen begegnen.
(Bild: Codico)

Maria Beyer-Fistrich, ELEKTRONIKPRAXIS: Frau Krumpel, Codico ist eng mit Ihrer unternehmerischen Geschichte verbunden. Blicken Sie heute eher mit dem Wunsch auf das Unternehmen, Bestehendes zu bewahren – oder mit dem Anspruch, es zu verändern?

Karin Krumpel, Codico: Mein Blick richtet sich ganz klar nach vorne: Wohin soll es gehen, was wollen wir erreichen und wie können wir uns dorthin entwickeln? Ich halte es für essenziell, dass sich ein Unternehmen ständig weiterentwickelt und Veränderungen offen begegnet. Codico hat das in seiner fast fünfzigjährigen Geschichte immer wieder getan: Um die Jahrtausendwende haben wir zum Beispiel entschieden, nicht nur Österreich und Osteuropa zu betreuen, sondern auch den Schritt nach Deutschland zu gehen. Das war damals mutig und für viele Marktbegleiter unerwartet, für uns aber sinnvoll.

Ein anderes Beispiel ist die Neuaufstellung unserer Logistik ab 2018 mit einem großen neuen Lager, Kleinteileautomation und einer leistungsfähigen Abwicklung. Solche Entscheidungen verlangen Mut, langfristiges Denken und einen Blick nach vorne!

Woran würden Sie in drei Jahren festmachen, dass Codico die aktuelle Marktphase gut überstanden hat?

Ich glaube nicht an die eine „schwierige Marktphase“. Herausforderungen gibt es immer. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen damit umgeht. Für uns ist ein Ziel, im zentraleuropäischen DACH-Raum und in den europäischen Ländern, in denen wir bereits aktiv sind, noch stärker und marktrelevanter zu werden – nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem als Technologie- und Design-In-Partner. In einigen Ländern stehen wir noch am Anfang. Dort wollen wir unsere Präsenz weiter ausbauen. Gleichzeitig zeigt sich Entwicklung nicht nur in Zahlen. Auch personelle Entwicklungen gehören dazu. Wenn etwa in einer Verkaufsgruppe ein neuer Verkaufsleiter gut hineinwächst und Strukturen erfolgreich ergänzt, ist auch das ein Zeichen dafür, dass wir uns richtig weiterentwickeln.

Welche Prioritäten setzen Sie für Codico in den nächsten drei bis fünf Jahren?

Unser zentrales Zukunftsthema heißt „Smart Sales“. Dahinter steckt weit mehr als Digitalisierung. Wir wollen schneller werden, Prozesse verbessern, die Kundenanbindung fördern und sie über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg begleiten. Auch die Frage, wie Kunden uns künftig finden – etwa mit Blick auf KI und digitale Sichtbarkeit – gehört dazu. Ein wichtiger Schwerpunkt ist Cross Selling. Unsere drei Salesgruppen verfügen über viel Know-how. Wir sehen hier aber noch viel Potenzial, wenn diese Gruppen stärker vernetzt agieren. Dazu kommen neue EDV-Unterstützung, ein neues CRM- und ERP-System sowie KI-Tools. Marketing spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle, weil Sales ohne Marketing heute nicht mehr funktioniert.

Welche Rolle soll Codico künftig im europäischen Elektronikmarkt spielen: Distributor, Design-In-Partner, Technologiescout, Versorgungspartner – oder alles zusammen?

Unser Fokus liegt klar auf Design-In. Die anderen Rollen bilden die notwendige Basis dafür. Natürlich sind wir Distributor und müssen eine zuverlässige Versorgung sicherstellen. Unsere Logistik, unsere Prozesse und unser Supply-Chain-Know-how sind wichtige Erfolgsfaktoren. Aber reine Verfügbarkeit allein ist heute kein ausreichender Differenzierungsfaktor mehr. Der entscheidende Mehrwert entsteht dort, wo wir Trendscouting betreiben und wir gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen entwickeln. Ohne den Blick auf neue Entwicklungen wird man irgendwann überholt. Ein Distributor, der nur reagiert, wird austauschbar.

Was verstehen Sie konkret unter diesem Mehrwert?

Der Mehrwert liegt in der technischen Unterstützung. Wir wollen Kunden unterstützen, erfolgreich zu sein und bessere Produkte zu entwickeln. Unsere Vision heißt „Enabling Success“. Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, bessere Produkte zu entwickeln.

Dafür müssen wir verstehen, was der Kunde erreichen möchte, welche Technologie und welches Bauteil am besten zu seinem spezifischen Projekt passt. Das kann bedeuten, eine energieeffizientere Lösung zu finden, die Funktionalität zu verbessern oder die Zuverlässigkeit einer Anwendung zu erhöhen. Genau diese technische Beratung und das Verständnis für die konkrete Anwendung machen den Unterschied.

Ein Beispiel ist Powerline Communication im EVSE-Bereich. Dort hat Codico über viele Jahre eine sehr starke Rolle in der Entwicklung in Europa gespielt.

In welchen Branchen oder Anwendungsfeldern möchte Codico künftig besonders sichtbar sein?

Wir werden dort weiter aktiv sein, wo wir bereits starke Kompetenz besitzen und langfristiges Potenzial sehen.

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Ein wichtiger Bereich bleibt der Automotive- und EV-Sektor. Auch wenn sich die Automobilindustrie in Europa verändert, wächst die Bedeutung von Elektronik im Fahrzeug weiter. Der Anteil elektronischer Systeme steigt – und damit auch der Bedarf an spezialisierten Lösungen.

Ein weiterer strategischer Bereich sind erneuerbare Energien und Power-Anwendungen. Dieser Markt war zuletzt aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und Förderunsicherheiten herausfordernd. Langfristig bleibt er jedoch ein zentraler Zukunftsmarkt.

Darüber hinaus sehen wir großes Potenzial in Industrial Automation, IoT und Edge KI. Gerade dort entstehen Anwendungen, bei denen technische Beratung und die Auswahl der richtigen Komponenten entscheidend sind.

Welche Entscheidungen stehen an, damit Codico in der nächsten Marktphase relevant bleibt?

Viele Entscheidungen haben wir bereits getroffen. Wir haben unsere strategischen Projekte definiert und einen klaren Weg vor uns – in IT, Marketing und Sales sowie im Logistikbereich.

Codico versteht sich als Design-In-Distributor und nicht als klassischer Katalogdistributor. Wie definieren Sie diesen Anspruch?

Bei Commodities kann ein Kunde sehr viel online bestellen. Wenn er exakt weiß, welches Teil er braucht, funktioniert das schnell und effizient. Ein Großteil unserer Bauteile ist aber komplexer. Unser Geschäft beginnt häufig früher. Viele unserer Kunden stehen vor einer technischen Herausforderung und suchen nicht einfach ein Bauteil, sondern die beste Lösung für ihre Anwendung. Sie müssen entscheiden: Welche Technologie ist die richtige? Welche Variante bietet langfristig die beste Performance? Welche Alternative gibt es, wenn sich Anforderungen verändern? Und hier sind Kommunikation, technischer Austausch und Verständnis für die Anwendung entscheidend. Genau das ist unsere Stärke. Wir verbinden technisches Know-how mit Verständnis für die konkrete Anwendung. Wir sprechen mit Entwicklern, verstehen die Anforderungen und begleiten den Entscheidungsprozess.

Was müssen Sie und Codico leisten, damit Codico für Entwickler und Einkäufer unverzichtbar bleibt?

Die Anforderungen unserer Kunden sind unterschiedlich – und genau darauf müssen wir eingehen.

Einkäufer brauchen Verlässlichkeit: wettbewerbsfähige Preise und stabile Lieferketten. Entwickler benötigen vor allem Information, Austausch und technische Unterstützung. Unsere Aufgabe ist es, diese beiden Welten zusammenzubringen. Wir sehen uns als Schnittstelle zwischen Hersteller und Kunde. Dafür müssen wir beide Seiten verstehen: die Anforderungen unserer Kunden ebenso wie die technologische Entwicklung unserer Lieferanten. Teilweise müssen wir sogar näher am Hersteller sein, weil dort die entscheidenden Informationen über neue Technologien, Produkte und Entwicklungen entstehen.

Wie sichern Sie diesen technologischen Vorsprung intern ab?

Ein wichtiges Instrument sind unsere Academy Weeks, die viermal im Jahr stattfinden. In diesen Wochen kommen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Headquarter zusammen, erhalten technische Trainings und arbeiten intensiv mit unseren Herstellern, die ebenfalls vor Ort sind. Der direkte Austausch mit unseren Lieferanten ist dabei entscheidend. Natürlich haben diese Veranstaltungen auch einen sozialen Charakter. Der wichtigste Aspekt ist aber der Wissenstransfer: Unsere Teams verstehen Technologien besser, kennen die Hintergründe und können diesen Kommunikationsvorsprung direkt in die Kundenprojekte einbringen.

Was hat Codico aus den Krisen der vergangenen Jahre gelernt?

Wir haben gelernt, dass enge Kommunikation in beide Richtungen essenziell ist – mit Lieferanten und mit Kunden. Probleme lassen sich nur lösen, wenn alle Partner eingebunden sind und gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Hat sich das Verhältnis zwischen Herstellern, Distributoren und Kunden dauerhaft verändert?

Das Verhältnis zwischen Herstellern, Distributoren und Kunden verändert sich ständig. Jede aktuelle Situation prägt die Sorgen, Ängste und Handlungen der Kunden. Die vergangenen Jahre haben vielen Unternehmen vor Augen geführt, wie wichtig Versorgungssicherheit ist. Nach einer Phase hoher Lagerbestände und vorsichtiger Disposition rückt dieses Thema jetzt wieder verstärkt in den Fokus.

Wir weisen seit Ende vergangenen Jahres darauf hin, rechtzeitig zu bestellen, damit es nicht erneut zu Versorgungsengpässen kommt. Aber bei manchen sitzt der Schock der vergangenen Jahre noch tief.

Welche Produktbereiche sollten Kunden derzeit besonders im Blick haben?

Der Markt ist sehr volatil: Manche Teile sind noch gut verfügbar, andere schon kritisch. Gerade diese Uneinheitlichkeit verunsichert die Kunden. Unser Ansatz ist deshalb, nicht abzuwarten, bis ein Problem entsteht. Wir analysieren frühzeitig, welche Komponenten für unsere Kunden relevant sein könnten, betrachten bestehende Bedarfe und sprechen Kunden aktiv an.

Da ist vorausschauendes Mitdenken gefragt – und genau das ist die Mehrleistung eines Distributors. Unser Ansatz ist deshalb, nicht abzuwarten, bis ein Problem entsteht. Wir analysieren frühzeitig, welche Komponenten für unsere Kunden relevant sein könnten, betrachten bestehende Bedarfe und sprechen Kunden aktiv an. Da ist vorausschauendes Mitdenken gefragt – und genau das ist die Mehrleistung eines Distributors.

Wo steht Distribution derzeit besonders unter Druck – und wo entstehen neue Chancen?

Der Markt hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verändert. Hersteller setzen vermehrt Preiserhöhungen um, gleichzeitig sind Kunden mit längeren Lieferzeiten konfrontiert.

Das erhöht den Druck, frühzeitig zu planen und Beschaffungsentscheidungen rechtzeitig zu treffen. Deshalb wird das Projektgeschäft für uns noch wichtiger. Wenn wir früh in die Entwicklung eingebunden sind und gemeinsam mit Kunden und Herstellern Lösungen gestalten, entsteht eine langfristige Partnerschaft mit echtem Mehrwert. Gleichzeitig eröffnen neue Technologien große Chancen. Edge KI, leistungsfähige Module, Displays und neue Computing-Plattformen schaffen Anwendungen, bei denen technisches Verständnis entscheidend ist.

Welche Märkte möchte Codico künftig stärker erschließen?

Wir wollen in unseren bestehenden Kernmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa weiter wachsen. Auch in Deutschland gibt es noch viele Kunden, die wir noch nicht kennen. Gleichzeitig wollen wir unsere Präsenz in weiteren europäischen Ländern ausbauen. Italien ist ein gutes Beispiel: Dort haben wir inzwischen neun Mitarbeitende und sehen weiteres Wachstum. Europa bleibt unser Fokus. Im EV-Bereich schauen wir wegen unseres speziellen Wissens auch punktuell über Europa hinaus, etwa in die USA oder nach Indien.

Wie verändert sich die Unternehmenskultur, wenn ein Familienunternehmen internationaler und professioneller wird, aber persönlich geführt bleiben will?

Internationalisierung und Professionalität bedeuten nicht, dass man seine Identität aufgeben muss. Im Gegenteil: Je größer ein Unternehmen wird, desto wichtiger werden die eigenen Werte.

Wir sind ein Familienunternehmen und wollen diesen Spirit bewahren. Bei Codico bedeutet das vor allem ein Miteinander. Unsere Führungskräfte bringen Themen aus ihren Bereichen ein, diskutieren gemeinsam und schauen über den eigenen Tellerrand hinaus. Dieses gemeinsame, auch kritische Hinterfragen ist essenziell. Es ist etwas, das uns von anderen Unternehmen unterscheidet. Natürlich hilft uns dabei auch unsere Größe. Wir können uns noch zusammensetzen und Dinge gemeinsam besprechen. Genau das ist ein wichtiger Teil unserer Kultur.

Was darf sich bei Codico auf keinen Fall verändern?

Der Spaß an der Arbeit und das Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen. Für viele im Team ist Codico nicht nur ein Job. Es geht nicht nur darum, Aufgaben zu erfüllen. Es geht darum, gemeinsam Ziele zu erreichen, Verantwortung zu übernehmen und als Team voranzukommen.

Wie wichtig ist Ihnen persönliche Sichtbarkeit nach außen?

Sehr wichtig. Ein Unternehmen besteht nicht nur aus einer Website, Logos oder digitalen Kanälen. Hinter jedem Unternehmen stehen Menschen – und genau diese Menschen müssen auch sichtbar sein. Ich repräsentiere Codico gerne.

Aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen dazu bei, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird. Codico hat Gesichter, Geschichten und Menschen, die für unsere Werte stehen und sichtbar sein sollen.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die in die Elektronikindustrie möchten?

Ich kann junge Menschen nur ermutigen, sich diese Branche anzusehen. Elektronik ist eine der Zukunftsbranchen schlechthin. Und es gibt leider zu wenige junge Menschen, die sich dafür interessieren. Ohne elektronische Lösungen wird in den kommenden Jahrzehnten kaum ein Bereich unseres Lebens funktionieren – von Energie über Mobilität bis künstliche Intelligenz.

Wie gewinnen Sie junge Mitarbeitende?

Wir haben verschiedene Programme gestartet. In Mödling gibt es eine große technische Schule mit Schwerpunkten Elektronik und Mechatronik. Dort haben wir eine Partnerklasse. Wir sind bei Veranstaltungen präsent, laden Schüler und Schülerinnen zu uns ein, zeigen unsere Lagerlogistik und geben technische Einblicke.

Vielleicht kommen sie nicht sofort nach der Schule zu uns, aber sie kennen Codico und haben einen Eindruck bekommen.

Wie bewerten Sie die starke Rolle chinesischer Anbieter in Bereichen wie Batterien, Solar oder Wind?

Europa muss sich hier auch selbst hinterfragen. Wir sagen oft, dass europäische Produkte und Hersteller wichtig sind. Wenn es aber zur Kaufentscheidung kommt, wird wegen des Preises häufig doch die chinesische Alternative gewählt – zumal diese Produkte oft gut funktionieren. Ich glaube, Europa braucht ein anderes Mindset: Wir dürfen nicht nur sagen, dass Europa wichtig ist, sondern müssen das auch umsetzen. Solange sich dieses Käuferverhalten nicht ändert, wird es schwer, eine massive Veränderung zu erreichen.

Sie wollten zum Schluss noch ein HR-Thema ergänzen. Worum geht es dabei?

Es gibt sehr schöne Geschichten von Mitarbeitenden, die sich im Unternehmen weiterentwickelt haben. Kolleginnen und Kollegen, die ursprünglich in einer anderen Rolle gestartet sind, neue Herausforderungen gesucht und innerhalb des Unternehmens ihren Weg gemacht haben. Einige haben neben der Arbeit eine technische Ausbildung begonnen und sind anschließend beispielsweise in den Sales gewechselt. Besonders schön ist, dass wir inzwischen mehrere Frauen haben, die diesen Weg gegangen sind. Technik, Sales und Produktmanagement waren lange sehr männerdominiert. Hier sehen wir in den letzten Jahren eine Veränderung, vor allem aus der internen Entwicklung heraus. Das Menschliche macht Codico stark – im Miteinander und in der Kommunikation mit Herstellern, Kunden und dem ganzen Codico-Team. (mk)

Karin Krumpel, CEO Codico

Als Tochter eines Unternehmensgründers hat Karin Krumpel früh erlebt, wie aus einer Idee, technischem Know-how und Mut etwas entsteht. Sie hat dabei weniger das einzelne Produkt fasziniert als die Menschen dahinter. Diese Erfahrungen haben ihre Sicht bis heute geprägt.

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