Das goldene Games-Zeitalter

Die besten Computerspiele der 8-Bit-Ära

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11. Zak McKracken and the Alien Mindbenders

Vorsicht, Alien: Der Herr von der Telefongesellschaft mit dem komischen Cowboyhut ist ein Außerirdischer. Und er führt nichts Gutes im Schilde.
Vorsicht, Alien: Der Herr von der Telefongesellschaft mit dem komischen Cowboyhut ist ein Außerirdischer. Und er führt nichts Gutes im Schilde.
(Bild: Lucasfilm Games)
Manch einer, der als Kunde mit Telefongesellschaften zu tun hat, kann sich des Gedankens nicht erwehren, dass dort Aliens das Sagen haben. Der Schmuddel-Reporter Zak McKracken ist davon sogar überzeugt. Im Laufe seiner Recherchen für das Revolverblatt "National Inquisitor" findet er heraus, dass die Außerirdischen über das Telefonnetz einen Brummton verbreiten, der die Intelligenz der Menschen zunehmend auf die Geisteskraft einer Amöbe reduziert.

Das Adventure "Zak McKracken and the Alien Mindbenders" wurde 1988 von Lucasfilm Games herausgegeben und zeichnete sich durch eine humorvolle Handlung und Anspielungen auf den Zeitgeist jener Jahre aus - unter anderem spielen zwei Freundinnen eine Rolle, die mit ihrem umgebauten VW-Bus zum Mars geflogen sind.

Darüber hinaus hatte Lucasfilm bereits für den Vorgänger "Maniac Mansion" eine Benutzerschnittstelle entwickelt, die es erlaubte, die zur Verfügung stehenden Kommandos an die Spielfiguren aus einem Menü zusammenzuklicken. "Zak McKracken" enthielt eine verbesserte Variante dieser Menütechnik.

Anders als bei den textbasierten Infocom-Adventures mussten sich die Spieler bei den Lucasfilm-Spielen nicht das Hirn zermartern, um den Begriff zu suchen, der an einer kniffligen Stelle im Spiel weiterhalf. Die zur Verfügung stehenden Kommandos waren immer einsehbar. Die Rätsel, die man lösen musste, um das Spiel zu bestehen, waren trotzdem erstaunlich komplex.

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