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13. Hacker

Das Programm von Steve Cartwright war eine geniale Adventure-Variante, allerdings ohne Texteingabe: Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Computerhackers, der in das System eines undurchsichtigen Konzerns eindringt. Über das Computersystem kann er einen Roboter steuern. Dieser Roboter bewegt sich in einem Tunnelsystem, das alle wichtigen Metropolen miteinander verbindet.
Im Laufe des Spiels erfährt der Spieler, dass dem Konzern ein Dokument gestohlen wurde, aus dem hervorgeht, dass das Unternehmen die Weltherrschaft anstrebt. Die Teile des Dokuments sind über die ganze Welt verstreut. Der Spieler muss nun versuchen, über den Roboter mit Agenten in den verschiedenen Städten zu verhandeln, um an die Teile des Dokuments heranzukommen.
Allerdings gibt sich nicht jeder der Agenten mit Geld zufrieden - einer musste zum Beispiel mit einem Beatles-Album mit Original-Autogramm bestochen werden. Die grafische Umsetzung war sehr gelungen: In einem kleinen Fenster sah man ein Wahrzeichen des Landes, in der sich der Roboter gerade aufhielt (also zum Beispiel den Big Ben oder den Mount Fuji), und dann näherte sich konspirativ der Agent als dunkle Gestalt mit Schlapphut. Zur Schwierigkeit trug bei, dass die Agenten die Verhandlungen stets in der Landessprache führten. Das konnte zu ernsthaften Kopfschmerzen führen, zum Beispiel, wenn man sich in Athen oder Japan befand.
Darüber hinaus machten Killer-Roboter immer wieder Jagd auf den Droiden, mit dem sich der Spieler durch die Tunnel kämpfte. Aber wenn es gut ausging, wurde der Spieler mit einem Artikel in der "Washington Post" geehrt (siehe Bild).
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