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3. The Hitchhiker's Guide to the Galaxy

"The Hitchhiker's Guide to the Galaxy" war das erfolgreichste Textadventure von Infocom. Und eines der schwersten.
"The Hitchhiker's Guide to the Galaxy" war das erfolgreichste Textadventure von Infocom. Und eines der schwersten.
(Bild: Infocom)
Es ist Donnerstag. Ein Tag, mit dem Arthur Dent noch nie zurande kam. Er wacht mit dröhnenden Kopfschmerzen auf. Das Zimmer schwankt und es ist dunkel. Ein gelber Bulldozer walzt das Haus nieder, um Platz für eine Umgehungsstraße zu bauen.

So beginnt das 1984 erschienene Textadventure "The Hitchhiker's Guide to the Galaxy", das sich an den gleichnamigen satirischen Kultroman von Douglas Adams anlehnt.

Um zu verhindern, dass man vom Bulldozer überfahren wird, muss der Spieler kurz hintereinander einen Bademantel finden und anziehen, eine Kopfschmerztablette schlucken, das Licht anmachen und sich dann vor der Baumaschine in den Matsch werfen. Ziemlich viel für einen verkaterten Morgen. Und dann gibt es noch die Vogonen, die die Erde zerstören wollen, weil sie einer Hyperraum-Umgehungsstraße im Weg ist...

Bemerkenswert ist, dass Kultautor Douglas Adams das Spiel zusammen mit dem Infocom-Programmierer Steve Meretzky entwickelte. Adams schrieb sogar neues Material für das Spiel – unter anderem ein vogonisches Gedicht, das nicht im Buch vorkommt – und sorgte dafür, dass Kenner des Buches keinen erkennbaren Vorteil gegenüber Spielern hatten, die den Roman nicht kannten.

Wie alle Adventures aus dem legendären Hause Infocom verfügte auch der "Hitchhiker's Guide" über einen Parser, der mehrere hundert Vokabeln verstand. Spieler mussten also nicht krampfhaft nach einem bestimmten Wort suchen, das der Parser akzeptierte, sondern hatten einen gewissen Freiheitsgrad bei der Formulierung der Kommandos.

Berüchtigt war der Hitchhiker wegen seiner knackig schweren Rätsel - allein den Babelfisch zu bekommen, trieb viele Spieler zur Verzweiflung.

Das Spiel ist in einer modernen Internet-Version auf der Website der britischen Rundfunkanstalt BBC zu finden. Für alle, die gut Englisch können, lohnt sich die Reise in die schräge Welt des Douglas Adams.

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