Softwareentwicklung Universität Ulm verleiht Kooperationspreis an Inchron

Redakteur: Franz Graser

Gemeinsam mit Professor Frank Slomka ist der Potsdamer Anbieter von Design- und Testlösungen für echtzeitkritische Software von der Universität Ulm mit dem Kooperationspreis Wissenschaft-Wirtschaft ausgezeichnet worden.

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Die Übergabe des Kooperationspreises an das Inchron-Team. Hintere Reihe v.r.: Matthias Dörfel, Managing Director Research and Development bei Inchron, Prof. Frank Slomka, Direktor des Instituts für Echtzeitsysteme der Uni Ulm. (.)
Die Übergabe des Kooperationspreises an das Inchron-Team. Hintere Reihe v.r.: Matthias Dörfel, Managing Director Research and Development bei Inchron, Prof. Frank Slomka, Direktor des Instituts für Echtzeitsysteme der Uni Ulm. (.)

Inchron hat in Zusammenarbeit mit Professor Frank Slomka, dem Direktor des Instituts für Eingebettete Systeme/Echtzeitsysteme der Universität Ulm, Algorithmen entwickelt, mit deren Hilfe Echtzeitanalysen beliebiger vernetzter Embedded-Systeme mit hoher Genauigkeit erfolgen können.

Aus dieser Kooperation entstand das Produkt ChronVAL, das bereits bei Kunden im Einsatz ist.

Für die umfassende Analyse komplexer dynamischer Abläufen reicht es nicht, die Prozesse in den Systemen zu simulieren und zu überprüfen, ob die vorgegebenen Ablaufzeiten auch eingehalten werden. „Vielmehr müssen die Zeitanforderungen auch verifiziert werden“, erklärt Professor Slomka.

Hierfür ist der mathematische Nachweis durch aufwendige Algorithmen nötig, die das komplexe Gesamtsystem überprüfen. Die Echtzeitanalyse stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zur Simulation eines Embedded-Systems dar.

Für diese Entwicklung und marktreife Implementation verlieh die Universität Ulm am 3. Februar den mit 8000 Euro dotierten Kooperationspreis Wissenschaft-Wirtschaft an Inchron. Die Verleihung erfolgte im Rahmen des „Dies academicus“.

Inchron wurde von Professor Slomka im Jahr 2003 nach seiner Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg mit drei Kollegen gegründet. Die Lösungen des Potsdamer Unternehmens werden inzwischen auch weltweit von IBM vertrieben.

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