Programmierbare DC-Stromversorgung Modulares Netzteilsystem liefert bis zu 24 kW Gleichstrom

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Burger Engineering bietet eine skalierbare DC-Stromversorgung für industrielle Prüf- und Fertigungsprozesse an. Das 19-Zoll-System kombiniert bis zu acht Netzteilmodule mit einer Gesamtleistung von 24 kW. Spannung und Strom sind programmierbar, ein redundanter Betrieb soll die Ausfallsicherheit erhöhen.

Die modulare DC-Stromversorgung von Burger Engineering kombiniert bis zu acht Netzteilmodule in einem 19-Zoll-Baugruppenträger und liefert je nach Konfiguration bis zu 24 kW.(Bild:  Burger Engineering)
Die modulare DC-Stromversorgung von Burger Engineering kombiniert bis zu acht Netzteilmodule in einem 19-Zoll-Baugruppenträger und liefert je nach Konfiguration bis zu 24 kW.
(Bild: Burger Engineering)

Für Anwendungen wie Galvanik, Wasserstoff-Elektrolyse oder industrielle Prüfprozesse in der Elektronikfertigung werden häufig hohe Gleichstromleistungen bei einstellbarer Ausgangsspannung und Stromstärke benötigt. Burger Engineering hat dafür ein modulares DC-Stromversorgungssystem vorgestellt, das je nach Konfiguration Leistungen zwischen 3 und 24 kW bereitstellt.

Das System basiert auf parallelgeschalteten Netzteilmodulen der Serie AEK-3000 von Cotek. Bis zu acht Module lassen sich in einem offenen 19-Zoll-Baugruppenträger mit einer Höhe von 4 HE unterbringen. Die Einschubtiefe beträgt rund 320 mm. Durch den modularen Aufbau kann die Leistung an die jeweilige Anwendung angepasst und bei Bedarf durch zusätzliche Module erhöht werden.

Ausgangsspannung und Strom programmierbar

Die Ausgangsspannung lässt sich abhängig von der gewählten Konfiguration zwischen 12 und 800 V DC auslegen. Spannung und Strom sind jeweils von 0 bis 105 Prozent des Nennwerts programmierbar. Zur Ansteuerung stehen analoge Schnittstellen mit 0 bis 5 V beziehungsweise 4 bis 20 mA sowie eine digitale RS485-Schnittstelle zur Verfügung. Auch ein ferngesteuertes Ein- und Ausschalten ist möglich. Die Stromversorgung erreicht nach Herstellerangaben einen Wirkungsgrad von bis zu 93 Prozent. Zu den Schutzfunktionen zählen Überspannungs-, Überlast-, Kurzschluss- und Übertemperaturschutz sowie eine Lüfterausfallerkennung.

Redundanter Betrieb durch ORing-Funktion

Für Anwendungen mit erhöhten Verfügbarkeitsanforderungen unterstützt das System einen redundanten N+1‑Betrieb. Eine integrierte ORing-Funktion ermöglicht die Entkopplung der parallelgeschalteten Netzteilmodule. Fällt ein Modul aus, können die übrigen Module die Versorgung aufrechterhalten, sofern ihre verbleibende Leistung für die angeschlossene Last ausreicht.

Eine kontinuierliche Funktionsüberwachung zeigt Störungen über Status-LEDs an. Defekte Module lassen sich einzeln austauschen. Je nach eingesetzter Modulvariante erfolgt die Entkopplung über ORing-MOSFETs oder ORing-Dioden.

Alternative zu regelbaren Labornetzteilen

Burger Engineering positioniert das System als wirtschaftliche Alternative zu programmierbaren Labornetzteilen, deren Funktionsumfang in industriellen Anlagen nicht immer vollständig benötigt wird. Nach Angaben des Unternehmens kann die Lösung je nach Auslegung bis zu 50 Prozent günstiger sein als vergleichbare regelbare Systeme.

Neben Galvanik und Wasserstoff-Elektrolyse nennt der Hersteller unter anderem Wasserdesinfektion, Burn-in-Tests sowie Forschungs- und Entwicklungsanwendungen als Einsatzbereiche. Leistung, Spannungsbereich und Schnittstellen können an die Anforderungen der jeweiligen Anlage angepasst werden. (sb)

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