Freizeit-Tipp Die 10 interessantesten Computer- und Elektronikmuseen Deutschlands

Franz Graser

Angesichts des verregneten Sommers sind Outdoor-Aktivitäten dieses Jahr nicht allzu attraktiv. Wer noch Urlaub hat oder ein Ausflugsziel für das Wochenende sucht, sollte einen Blick in eines der folgenden Elektronik- und Computermuseen wagen.

Der erste kommerziell genutzte Computer der Welt, der Zuse Z4, ist im Original im Deutschen Museum München zu bewundern.(Deutsches Museum)
Der erste kommerziell genutzte Computer der Welt, der Zuse Z4, ist im Original im Deutschen Museum München zu bewundern.
(Deutsches Museum)

Die technische Entwicklung hat in den zurückliegenden Jahrzehnten Riesensprünge gemacht. Wer heute zum Beispiel ganz selbstverständlich ein Smartphone verwendet, mag kaum glauben, welchen Fortschritt die ersten kommerziell erhältlichen Taschenrechner in den siebziger Jahren darstellten.

Bilderstrecke: Höhepunkte der Elektronikgeschichte

Oder wer heute Mitte dreißig oder Anfang vierzig ist, hat selbst ein gutes Stück der Wandlung des Computers vom teuren Business-Werkzeug zum allgegenwärtigen Helfer miterlebt.

Ein bisschen Nostalgie ist also mit dabei, wenn wir Ihnen hier einige der interessantesten Museen vorstellen, die einen Überblick über die Entwicklung der Elektronik und der Informationstechnologie der letzten Jahrzehnte geben wollen.

So eine Zeitreise lohnt sich, denn oft weckt ein solcher Besuch liebgewordene Erinnerungen. Wetten?

Elektronikmuseum, Tettnang

Das Städchen Tettnang unweit des Bodensees ist unter anderem für seinen Hopfen bekannt. Die Region ist aber nicht nur für Biertrinker attraktiv. Auch Technikfans kommen hier auf ihre Kosten – so ist zum Beispiel in der Zeppelinstadt Friedrichshafen die Erinnerung an die große Zeit der Luftschiffe noch sehr präsent.

Hightech aus vergangenen Zeiten ist auch im Tettnanger Elektronikmuseum sehr lebendig. Das Haus ist im Torschloss im Zentrum des Städtchens untergebracht und bietet einen guten Überblick über die Rundfunk- und Messtechnik, das Filmen sowie die Entwicklung der Computertechnik.

Für Kinder gibt es die Möglichkeit, an einem Lötkurs mitzumachen, sehr interessant sind auch die Exponate zur Tontechnik mit einem restaurierten Tonstudio aus den sechziger Jahren.

Das Museum ist jeweils dienstags bis sonntags am Nachmittag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, samstags ist auch zusätzlich von 10 bis 12 Uhr der Besuch möglich.

Der Eintritt beträgt 2 Euro für Erwachsene, Schüler ab 12 Jahre bezahlen einen Euro.

Im Rahmen einer Führung können die Besucher die ausgestellten Geräte auch live erleben, dann beträgt der Eintrittspreis 3,50 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Schüler.

Nähere Informationen finden Sie auf der Museums-Website unter www.emuseum-tettnang.de.

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