Freizeit-Tipp

Die 10 interessantesten Computer- und Elektronikmuseen Deutschlands

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Computermuseum, München

München gilt als gar nicht so heimliche Hauptstadt der deutschen IT-Branche. Deshalb ist es auch folgerichtig, dass in der bayerischen Metropole ein Computermuseum aufgebaut wird.

Die Gesellschaft für historische Rechenanlagen betreibt das Münchner Computermuseum. Hier ein Blick in die Mikrocomputer-Sammlung.(Computermuseum München)
Die Gesellschaft für historische Rechenanlagen betreibt das Münchner Computermuseum. Hier ein Blick in die Mikrocomputer-Sammlung.
(Computermuseum München)

Ein Verein, die Gesellschaft für historische Rechenanlagen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Computers zu dokumentieren. Unter anderem restaurieren die Vereinsmitglieder die historischen Rechner und versetzen sie wieder in einen lauffähigen Zustand.

Das Museum hat mehrere Abteilungen, die an verschiedenen Standorten untergebracht sind. Die Großrechnerabteilung befindet sich in Neubiberg und kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Auch Gruppenführungen für bis zu 25 Personen sind nach Absprache möglich.

In der Großrechnerabteilung werden etwa 100 Großrechner der Baujahre 1964 bis 1999 gezeigt, der Schwerpunkt liegt bei Computern aus dem technisch-wissenschaftlichen Bereich. Unter den Herstellern der Exponate finden sich illustre Namen wie Cray, Control Data Corporation, NEC oder Sun Microsystems. Es gibt sogar die Möglichkeit, sich remote unter der Adresse www.cray-cyber.org in einige dieser Rechner einzuloggen.

Die Abteilung für Mikrocomputer (siehe Bild) befindet sich in der Münchner Umlandgemeinde Grasbrunn. Dieser Teil des Museums ist nach Voranmeldung für Einzelbesucher und Kleingruppen mit bis zu fünf Besuchern zugänglich.

Wer in dieses Schau-Depot hinabsteigt, findet sich augenblicklich in den achtziger Jahren wieder – der Zeit, in dem die Commodores, Ataris und Amstrads ihren Siegeszug durch die Kinder- und Arbeitszimmer antraten. Insgesamt 531 Computer von Acorn bis Zenith sind zu sehen, dazu noch über 100 Druckermodelle. Darüber hinaus beherbergt das Museum eine der umfangreichsten Sammlungen historischer Software, darunter über 120 verschiedene Betriebssystemversionen.

Interessierte können sich über die Website des Museums für einen Besuch anmelden. Der Eintritt ist frei.

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