Freizeit-Tipp

Die 10 interessantesten Computer- und Elektronikmuseen Deutschlands

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Deutsches Museum, München

Als weltweit größtes Museum für Wissenschaft und Technik bietet das Deutsche Museum auch dem Elektronik- und Computerinteressierten viel Sehenswertes.

Der erste kommerziell genutzte Computer der Welt, der Zuse Z4, ist im Original im Deutschen Museum München zu bewundern.(Deutsches Museum)
Der erste kommerziell genutzte Computer der Welt, der Zuse Z4, ist im Original im Deutschen Museum München zu bewundern.
(Deutsches Museum)

Unter anderem erlaubt das 1925 im heutigen Gebäude eröffnete Museum einen interessanten Einblick in die Entwicklung der Computertechnik. So ist zum Beispiel der Nachbau des ersten funktionsfähigen Computers der Welt, nämlich der Z3 von Konrad Zuse aus dem Jahr 1941, zu bewundern.

Sein Nachfolger, der 1945 in Betrieb genommene Zuse Z4, ist sogar im Original zu sehen. Der Z4 diente in den fünfziger Jahren als Zentralrechner der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich und war damit der erste kommerziell genutzte Computer der Welt. Daneben sind der erste in Serie gebaute Computer der Welt, der Univac Factronic, Rechenanlagen von Siemens, Telefunken sowie die berühmte Großrechner-Baureihe 360 von IBM ausgestellt. Einen weiteren Höhepunkt bildet der Hochgeschwindigkeitsrechner Cray-1 aus dem Jahr 1983.

Der Entwicklung elektronischer Bauteile und Chips widmet sich die Mikroelektronik-Abteilung. Sie zeigt, wie sich durch die Erfindung des Transistors die Elektronik immer mehr zur Mikroelektronik entwickelte, wie Kristalle gezüchtet und Chips hergestellt werden. Darüber hinaus ist eine umfangreiche Auswahl elektronischer Steuergeräte in Haushaltsgeräten, Fahrzeugen sowie in der Medizintechnik zu sehen.

Außerdem widmen sich eigene Abteilungen den Themen Telekommunikation und Amateurfunk.

Das Museum ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Tageskarte für erwachsene Besucher kostet 8,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre sowie Studenten bezahlen 3 Euro.

Einen Überblick über die umfangreichen Dammlungen des Deutschen Museums bietet der Internetauftritt unter www.deutsches-museum.de.

Hinweis: Einige Abteilungen des Deutschen Museums werden zur Zeit renoviert. Daher kann es sein, dass nicht alle Exponate aus dem Elektronik- und Informatikbereich zugänglich sind.

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