Freizeit-Tipp

Die 10 interessantesten Computer- und Elektronikmuseen Deutschlands

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Heinz Nixdorf Museumsforum, Paderborn

Der Selfmademan Heinz Nixdorf baute quasi aus dem Nichts ein Unternehmen auf, das zum viertgrößten Computerkonzern Europas aufstieg. Seinen Erfolg verdankte er hauptsächlich kleinen Rechnern, die die Einführung der EDV in mittelständischen Betrieben ermöglichten. Vor 25 Jahren starb der Computerpionier bei der Eröffnung der IT-Messe CeBIT in Hannover.

An ihn erinnert das Heinz Nixdorf Museumsforum, das größte Computermuseum der Welt. Die Sammlungen sind in der ehemaligen Hauptverwaltung der Nixdorf Computer AG untergebracht.

5000 Jahre Kommunikationsgeschichte sind in den Ausstellungsstücken abgebildet, so etwa die Entstehung und Entwicklung der Schrift bis hin zum modernen Buchdruck, die Entwicklung von Rechenmaschinen, der Kryptografie und der frühen Computer.

Eines der Highlights im Heinz Nixdorf Museumsforum ist der Bordcomputer der amerikanischen Gemini-Raumkapsel aus den 60er Jahren.(Heinz Nixdorf Museumsforum)
Eines der Highlights im Heinz Nixdorf Museumsforum ist der Bordcomputer der amerikanischen Gemini-Raumkapsel aus den 60er Jahren.
(Heinz Nixdorf Museumsforum)

Ein ganzes Stockwerk von Ausstellungsstücken dokumentiert den Weg der Computertechnik von den ersten Röhrengeräten über den Transistor, den Mikrochip bis hin zum Personal Computer sowie zu brandaktuellen Themen wie neuronalen Netzen und Wearable Computing.

Natürlich beherbergt das Museum eine fast komplette Sammlung der wegweisenden Heim- und Personal Computer vom Altair 8800 über den Texas Instruments 99/4A bis hin zu Apples Lisa, dem Vorläufer des Macintosh.

Interessant ist, dass es immer wieder die Möglichkeit gibt, einzelne Ausstellungsstücke interaktiv zu erfahren und eigene Erfahrungen zu sammeln.

Das Museum ist täglich außer montags geöffnet; dienstags bis freitags sind Besucher von 9 bis 18 Uhr willkommen, an Wochenenden und Feiertagen zwischen 10 und 18 Uhr.

Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bezahlen 4 Euro.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Museumswebsite www.hnf.de.

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