Verbindungstechnik

Zukunft braucht Herkunft – 93 Jahre Technologiegeschichte

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Gerd Eisert verstarb nach langer Krankheit 2001 im Alter von 57 Jahren, sein Bruder Klaus blieb als einziger geschäftsführender Gesellschafter der Familienunternehmer an der Spitze des Unternehmens.

Am Standort Bad Pyrmont wurde 2005 das zweite Fertigungswerk für die Interface-Technik eröffnet, zwei Jahre später wurde das Innovationscenter Electronics (ICE) bezogen. Es beherbergt Entwicklung, Marketing, Schulung und Management der Geschäftsbereiche Automation und Interface-Technik.

Strategischer Umbau und Lösungen für die Zukunft

Mit Beginn der zweiten Dekade des neuen Jahrtausends erfuhr das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung. Nach der funktionalen Organisation war 2001 die Strukturierung in Business- und Support-Units dem Fokus auf die Produkte gewidmet. Zehn Jahre später wurde die Organisation zugunsten der Märkte und ihrer Bedürfnisse ausgerichtet. Im gleichen Jahr wurde der Vertrieb als Phoenix Contact Deutschland GmbH zur eigenständigen Gesellschaft.

Im Jahr 2010 wurde der Hersteller von Stromversorgungen APtronic mit Sitz in Bad Sassendorf Mitglied der Unternehmensgruppe. 2013 verstärkte der schwedische Werkzeughersteller Pressmaster als Tochtergesellschaft das Geschäftsfeld Marking.

Im gleichen Jahr nahm die neu gegründete Tochtergesellschaft E-Mobility GmbH als Anbieter von Steckverbindern und Komponenten für Elektromobilität am Standort Schieder ihre Geschäftstätigkeit auf.

Die Phoenix Contact Power Supplies eröffnete 2014 in Paderborn einen neuen Standort mit den Mitarbeitern aus Bad Sassendorf und Bad Pyrmont.

Zum Jahresende 2014 gab Klaus Eisert die Funktion des geschäftsführenden Gesellschafters auf und widmete sich der Gründung eines Beirats. Anfang 2015 übernahm Frank Stührenberg als Vorsitzender der Geschäftsführung die Leitung der Unternehmensgruppe.

Technisch gesehen wurde im Jahr 2014 mit dem M23-Hybrid-Steckverbinder eine anwenderfreundliche Anschlusslösung präsentiert, mit der Signale, Daten und Leistung mit nur einem Steckverbinder übertragen werden können. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 entwickelten die Blomberger intelligente Anschlusslösungen, die hohen Anwendungskomfort mit Sicherheit verbinden.

Der im Jahr 2015 vorgestellte T-LOX-Kniehebelanschluss und die SKEDD-Direktstecktechnik unterstützten den Trend zu flexibleren und leistungsfähigeren Gerätegenerationen.

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