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Dimension Automatisierung – Feldbus und Bad Pyrmont
Die fremdsprachige Namensvielfalt wurde 1982 beendet. Der weltweit einheitliche Fabrikatsname lautete ab jetzt Phoenix Contact. Das Produktmotto wurde mit „Innovation in Interface“ internationalisiert.
Im Jahr 1985 begann Gerd Eisert durch die Gründung von drei Tochtergesellschaften in Schweden, Schweiz und USA mit dem Aufbau eines eigenen weltweiten Vertriebsnetzwerks. Nach der Wiedervereinigung wurde das deutsche Vertriebsnetz freier Handelsvertreter auf die neuen Bundesländer ausgedehnt.
Auf allen Kontinenten wurden weitere Vertriebsgesellschaften gegründet. 1994 öffnete die neue Gesellschaft Phoenix Test-Lab ihr Labor, 1996 Phoenix Electronics in Bad Pyrmont. Dort ist die Fertigung hochelektronischer Baugruppen angesiedelt. Surface Mount Technology (SMT) wurde als neue Fertigungstechnik selbst betrieben, um Platinen mit Bauteilen zu bestücken. Bad Pyrmont wurde Standort der Elektronik, Blomberg blieb weiterhin der Standort für die elektromechanische Fertigung.
Ursula Lampmann trat 1994 nach fast sechs Jahrzehnten beim Unternehmen in den Ruhestand.
Eine Milliarde Umsatz und Aufstieg zum Global Player
Zu Beginn des neuen Jahrtausends überschritt der Umsatz des Unternehmens die Milliardengrenze in D-Mark. Im Jahr 2007 geschah dasselbe noch einmal in Euro. Die internationalen Märkte trugen seit dem Jahr 2007 erstmals mehr als die Hälfte zum Umsatz bei.
Im Jahr 2001 bestimmten die Gesellschafter vier neue Mitglieder der Geschäftsleitung, die 2005 zu Geschäftsführern wurden: Roland Bent für Marketing und Entwicklung, Prof. Dr. Gunther Olesch für Personal, Informatik und Recht, Frank Stührenberg für Vertrieb und Dr. Heinz Wesch für Technik. Fünfter Geschäftsführer ist Dr. Martin Heubeck, der seit 2003 die Finanzen verantwortet.
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