(Archiv: Vogel Business Media)
Die Leiterplatte 2010 - Teil 14

Ohne gezielte Kondensatorbeschaltung ist Ärger programmiert

Ruhe bitte! So dürfte wohl der Wunsch eines jeden Entwicklers in Bezug auf die Störpegel innerhalb der Powersysteme seiner Leiterplatte lauten. Der bewährte Ansatz breitbandiger Kondensatorgruppen – erweitert um die präzise Berücksichtigung der Flächeneigenschaften – führt zu optimalen EMV-Ergebnissen bei hoher Systemstabilität. Am Beispiel des 1V2-FPGA-Core-Powersystems im meltemi-economic-Board verdeutlicht EMV-Experte Nils Dirks die Eigenschaften korrekt ausgelegter flächiger Stromversorgungssysteme und wie diese durch geeignete Beschaltung zu ergänzen sind.

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Das Leiterplattenwerk Werk in Grassau im Chiemgau (Archiv: Vogel Business Media)
Ruwel

Werk Grassau an Lamitec-Dielektra veräußert

Die Ruwel GmbH trennt sich vom Werk Graussau in Chiemgau. Der größte deutsche Leiterplattenhersteller werde sich künftig auf die Multilayer-Fertigung an den Standorten Geldern und Pfullingen, sowie die Sondertechnik-Schaltungen in Wetter konzentrieren. Das Werk Grassau, das die Lamitec-Dielektra GmbH weiter betreibt, werde sich künftig auf Dickkupferschaltungen spezialisieren.

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Bild 2: Ersatzschaltbild für den Lagenwechsel der Leitung (Archiv: Vogel Business Media)
Leiterplattendesign

Lagenwechsel als Abstrahlungsursache

Beim Entflechten von Leiterplatten wird oft übersehen, dass die erstellten elektrischen Verbindungen ganz erheblichen Einfluss auf die EMV der fertigen Baugruppe haben können. Eine Vielzahl von Design-Tipps befasst sich dabei zumeist mit der Optimierung im Zweidimensionalen, also innerhalb einer Lage. Im Zusammenspiel mit dem jeweiligen Lagenaufbau können aber gerade die Lagenwechsel erhebliche EMV-Probleme verursachen und sollten sorgsam geplant sein.

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 (Archiv: Vogel Business Media)
Chip-Entwicklung

Die Zukunft der Electronic Design Automation hat erst begonnen

Vor 25 Jahren änderte sich die Arbeitsweise beim Chip-Design grundlegend: anstatt Schaltpläne manuell am Brett zu zeichnen und Netzlisten umständlich in Großrechner einzugeben, konnten Ingenieure erstmals ein spezielles CAE-Programm für Standardhardware nutzen. Dieses Computer Aided Engineering schuf die Basis für eine heute 220 Mrd.-Dollar-Industrie die Chip-Branche.

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