SMT goes Industrie 4.0

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Auch der Messeauftritt von ASM Assembly Systems (Halle A3 Stand 377) steht ganz im Zeichen der Smart Factory. Der SMT-Equipmentlieferant präsentiert verschiedene SMT-Linien mit SIPLACE-Maschinen. Darunter eine, die das rapide wachsende Marktsegment „Advanced Packaging“ mit einer gemischten Bestückung aus Wafer und klassischen SMT-Bauteilen bedient. Besucher können bei ASM außerdem per „Quick Factory Check“ den Stand der Prozessintegration in ihrer eigenen Fertigung herausfinden und Optimierungspotenziale identifizieren (Lesen Sie mehr dazu in der Titelstory der ELEKTRONIKPRAXIS Ausgabe 21. Diese erscheint am 2. November).

In derselben Halle stellt mit Heller Industries (Halle A2 Stand 461) ein frischgebackener Preisträger eine SMT- Reflow-Lötanlage mit Industrie-4.0-Support und Predictive Analytics vor. Die Innovation brachte dem amerikanischen Unternehmen erst kürzlich den „Global Frost & Sullivan Company of the Year Award 2017“ ein.

Solche neuen Fertigungskonzepte liefern unweigerlich große Datenmengen, die üblicherweise in einem Manufacturing Execution Systeme (MES) zusammenlaufen. Dort bilden sie – intelligent verknüpft - die Grundlage für gesicherte Entscheidungsfindungen und Prozessoptimierungen. iTAC (Halle A3 Stand 140) hat sein MES nun um eine Smart Data Analytics-Plattform erweitert, die einen Predictive Maintenance Service und eine automatische Fehlerursachenanalyse in der SMT-Fertigung enthält.

Vision Nullfehler dank Kollege Roboter

Die Daten dafür liefern unter anderem automatische Inspektionssysteme nach jedem Prozessschritt. Sie spielen eine überlebenswichtige Rolle in der SMT-Industrie und gehören deshalb auch zu den am stärksten wachsenden Ausrüstungsbereichen. Denn Fehler müssen vor jedem nächsten Arbeitsschritt in der Fertigung abgefangen und wenn möglich repariert werden.

Wie SMT-Inspektion steigende Produktwechsel und Produktionsvolumen, Miniaturisierung sowie „Industrie 4.0“ meistert, zeigen die inline-fähigen 3D-AOI (Automated Optical Inspection) und 3D-AXI (Automated X-ray Inspection) von Viscom (Halle A2 Stand 177). Allgemein geht der Trend allerdings weg von der reinen Fehlererkennung hin zur Fehlervermeidung.

Und das ist eine der Haupteigenschaften von Robotern. Sie sorgen zunehmend auch in SMT-Linien für steigende Produktivität bei hoher Qualität. Dabei erweist sich die Mensch-Maschine-Kollaboration als besonders wirtschaftlich, wo kleine Losgrößen in vielen Varianten auf dem Programm stehen. So kam etwa der Leichtbauroboter (LBR) iiwa (intelligent industrial work assistent) von KUKA (Halle A2 Stand 540) bereits als stationärer Roboter im Vorrüstbereich und auf einer fahrbaren Plattform als KMR iiwa während der laufenden Fertigung mit einer SIPLACE von ASM zum Einsatz.

Treffen Sie auf der productronica 2017 die Keyplayer der SMT-Branche in den Hallen A1 bis A4, in der SMT Speakers Corner oder auf der Sonderschau „Smart Data – Future Manufacturing“. Die productronica findet von 14. bis 17. November 2017 in München statt.

(ID:44956515)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung