„Deutscher Nachhaltigkeitspreis Produkte“ Lösungen, die Transformation zum Erfolg führen

Von Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. 2 min Lesedauer

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Die Sieger des „Deutschen Nachhaltigkeitspreises Produkte“ stehen fest. Die Produkte, Dienstleistungen, (digitalen) Systeme und Initiativen zeigen, wie nachhaltige Transformation in der Praxis gelingt.

19. Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2026: Der Award für die Sieger.(Bild:  Frank Fendler)
19. Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2026: Der Award für die Sieger.
(Bild: Frank Fendler)

Der DNP Produkte („Deutscher Nachhaltigkeitspreis Produkte“) zeichnet Unternehmen aus, die Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative Lösungen, die bereits ihre Wirkung entfalten und sich am Markt bewähren.

„Der DNP verbindet Anerkennung mit konkreten Chancen. Wir bringen die Menschen hinter den ausgezeichneten Lösungen mit denen zusammen, die daraus größere Wirkung und neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen lassen können“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V.

Belegbare Wirkung, unabhängige Entscheidungen

Über Finalisten und Sieger entscheiden unabhängige Fachjurys mit Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Sie bewerten die nachweisbare Nachhaltigkeitswirkung ebenso wie Innovationskraft, Skalierbarkeit und Vorbildfunktion. Unter den 33 Preisträgern der Kategorie „Deutscher Nachhaltigkeitspreis Produkte“ finden sich unter anderem folgende technische Leistungen:

Dieses Jahr wurde Hella gemeinsam mit seinen Projektpartnern für die Circular One Eco Headlamp ausgezeichnet. Der im Forschungsprojekt Nalyses entwickelte Scheinwerfer soll gegenüber einem Referenzprodukt über seinen gesamten Lebenszyklus rund 53 Prozent weniger CO₂ verursachen. Neben einem geringeren Energieverbrauch standen dabei die Reparierbarkeit, der Einsatz nachhaltiger Polymere und die spätere Wiederverwertung im Mittelpunkt. An der Entwicklung waren unter anderem BMW, Covestro und das Fraunhofer IEM beteiligt.

Encory erhielt eine Auszeichnung für das Direktrecycling von Batteriezellen. Das gemeinsam mit der BMW Group entwickelte Verfahren bereitet wertvolle Materialien mechanisch auf, ohne sie zunächst vollständig in ihre chemischen Grundbestandteile zu zerlegen. Die zurückgewonnenen Stoffe können anschließend wieder in die Batteriezellfertigung einfließen. Im bayerischen Salching ist dafür seit Anfang 2026 ein entsprechendes Kompetenzzentrum in Betrieb.

Das Stuttgarter Unternehmen Variolytics wurde für sein Messsystem EmiCo lite ausgezeichnet. Die kompakte Lösung erfasst Lachgas- und Methanemissionen in biologischen Abwasserreinigungsprozessen in Echtzeit. Zum Einsatz kommt nichtdispersive Infrarotspektroskopie (NDIR). Das System arbeitet mit zwei Messpunkten, überträgt die Daten in eine Cloud-Anwendung und ermöglicht so die Analyse und Optimierung der Reinigungsprozesse.

Die gemeinnützige AfB wurde für ihr Konzept einer inklusiven Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet. Das Unternehmen bereitet gebrauchte IT- und Mobilgeräte wieder auf und verlängert damit deren Nutzungsdauer. Dazu gehören die zertifizierte Datenlöschung, technische Prüfung und Wiedervermarktung. Gleichzeitig schafft AfB Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Das Konzept verbindet damit die Wiederverwendung elektronischer Geräte mit einem sozialen Ansatz.

Der Mehrwert des #DNP26

Unter dem Motto „Stark durch Transformation“ bringt der #DNP26 am 3. und 4. Dezember führende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Die Einbindung des Produktpreises in den Kongress eröffnet Siegern und Finalisten die Möglichkeit, ihre Lösungen einem hochkarätigen Fachpublikum vorzustellen und mit Partnern und Anwendern ins Gespräch zu kommen. Deep Dives, MasterClasses und Debatten können darüber hinaus wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung und Skalierung der eigenen Angebote liefern. Zu den prominenten Gästen zählen Bundesbildungsministerin Karin Prien, die britische Transformationsforscherin Kate Raworth, die Weltrekordseglerin und Pionierin der Kreislaufwirtschaft Dame Ellen MacArthur sowie Bundesaußenminister a. D. Sigmar Gabriel.

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