Krisenmanagement Was Firmen aus dem Fall VW lernen können

Autor / Redakteur: H. Peter J. Bleif * / Margit Kuther

Das Wirtschaftsimperium VW wackelt, ein Koloss, der als unantastbar galt. Doch das Risikomanagement vernachlässigen viele Unternehmen, denn der GAU gilt als undenkbar. Warten Sie nicht, bis der GAU eintritt, handeln Sie rechtzeitig.

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Der FAll VW: Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es schief
Der FAll VW: Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es schief
(Bild: Bernd Kasper/pixelio.de)

„Wer hätte das gedacht“, könnte der US-amerikanische Ingenieur und „Ober-Schwarzseher“ Edward A. Murphy, jr jetzt wieder triumphierend sagen, „…dass sich meine Theorie bestätigt: „Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es schief“

…und „…Wenn etwas auf verschiedene Arten schiefgehen kann, dann geht es immer auf die Art schief, die am meisten Schaden anrichtet“.

Das Wirtschaftsimperium VW wackelt, ein Koloss, dessen Stärke und Größe als unantastbar galt und als Zeichen für deutsche Gründlichkeit und Wirtschaft. Und jetzt so etwas. Ein Krisenablauf wie aus dem Lehrbuch:

Unternehmen müssen sich per Gesetz auf den Krisenfall vorbereiten

Ob Titanic oder Fukushima,um nur einige zu nennen, alles galt als undenkbar, unmöglich,… und doch real ereignet, die Folgen leidlich bekannt. Eigentlich sollten sich Unternehmen und vor allem Konzerne wie VW auf den Krisenfall schon per Gesetz vorbereiten, ein Risikomanagement ist eigentlich verpflichtend. Aber was nützt alles Risikodenken, wenn ein GAU nicht im Kopf berücksichtigt wird- undenkbar?

Und so wurden und werden Fehler gemacht, die letztlich in die Katastrophe führen. Ja, kann man nun sagen, ist es immer einfach, im Nachhinein die Sache zu betrachten und alles besser zu wissen.

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