Stromversorgung mit System So spielen Netzgeräte und Peripherie perfekt zusammen

Autor / Redakteur: Stefan Wagner* / Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Von Stromversorgungen wird heute mehr erwartet, als nur das Transformieren einer Eingangs- in eine bestimmte Ausgangsspannung. Anwendungsbezogene Funktionen und die Möglichkeit der Überwachung helfen Kosten zu sparen. Wie einfach sich Stromversorgungen entsprechend der jeweiligen Anforderung projektieren lassen, zeigt das Beispiel des baukastenartigen Stromversorgungssystems von Wago.

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Das Netzgerät ist das Herz einer Maschine oder Anlage, denn ohne Steuer- und Hilfsspannungen wird kein Controller aktiv und kein Speichermedium beschrieben. Erst das richtige Netzgerät und die passenden Zusatzkomponenten machen Anlagen zuverlässig und effizient. Netzgeräte erzeugen inzwischen nicht nur die Versorgungsspannung, sondern bieten darüber hinaus eine Reihe anwendungsspezifischer Funktionen sowie größeren Nutzen für den Anwender. Darüber hinaus sind sie kompakt, kostengünstig und besonders verlustarm.

Für jede Anforderung das geeignete Netzgerät

Übersicht zum Stromversorgungs-System der Serie 787 (Archiv: Vogel Business Media)

Die Wahl des Netzgerätes entscheidet mit darüber, ob die Projektierungs- und Betriebskosten einer Maschine oder Anlage gesenkt werden können. Auch die Anforderung an die Verfügbarkeit hat einen großen Einfluss auf die Auswahl der Geräte.

Zu den Stromversorgungssystemen der Serie 787 von Wago gehören einphasige ECO-Netzgeräte sowie verschiedene ein- und dreiphasige Classic-Varianten. Während die ECO-Geräte die Versorgung mit 24 V Gleichspannung übernehmen, bietet die Kategorie Classic die drei Versorgungsspannungen 12, 24 und 48 V. Werden bei einer 24-V-Versorgung Leistungsspitzen erwartet, empfehlen sich die PRO-Netzgeräte mit PowerBoost, die optional auch mit Überwachungsfunktion und Display erhältlich sind.

Die CLASSIC-Varianten der Netzteilserie 787 gibt es ein- und dreiphasig für Versorgungsspannungen von 12, 24 und 48 V (Archiv: Vogel Business Media)

Werden außerdem besondere Anforderungen an die Verfügbarkeit der Anlage gestellt, steht ein umfangreiches Paket zusätzlicher Produkte, wie kapazitive Puffermodule, unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) und Redundanzmodule zu Verfügung. Ist eine selektive Absicherung gefordert, garantieren elektronische Schutzschalter die sichere Auslösung.

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