batteryuniversity.eu Rund 300 Teilnehmer beim 2. Entwicklerforum Akkutechnologien in Aschaffenburg

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Das Entwicklerforum Akkutechnologien der batteryuniversity.eu fand in diesem Jahr noch mehr Zuspruch als im Vorjahr. So drängten sich diesmal rund 300 Teilnehmer in der Stadthalle Aschaffenburg, um sich aus erster Hand über neueste Entwicklungen und Trends in der Batterie- und Akkutechnologien zu informieren.

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Es tut sich viel in Sachen Akkutechnologien, wie Sven Bauer, Gründer der batteryuniverity.eu in seinem Eingangsvortrag zum 2. Entwicklerforum Akkutechnologien betonte. So ist die Energiedichte von Akkumulatoren in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, während die Preise fielen.

„Der Akku ist auch der Schlüssel in Sachen Elektromobilität“, betont Bauer, „dabei ist es gleichgültig, ob wir von reinen Elektromobilen, Hybridfahrzeugen oder Plug-In-Hybrids reden.“ Vor allem einen Wertewandel in der Autoindustrie sieht der Akkuexperte kommen: „Bisher ist die Kernkopetenz der Autobauer der Motor. Wenn man sich vor Augen hält, dass ein Verbrennungsmotor rund 6000 € kostet, ein Akku für ein Elektro- oder Hybridauto dagegen zwischen 15.00 und 25.000 €, ist klar, wohin die Reise geht. Die Autobauer müssen umdenken, denn in Zukunft wird der Akku das Herz des Autos sein — nicht mehr der Motor.“

Ohne Akkus keine Elektromobilität

Sven Bauer: „Die Autobauer müssen umdenken, denn in Zukunft wird der Akku das Herz des Autos sein — nicht mehr der Motor.“ (Archiv: Vogel Business Media)

Die zahlreichen Vorträge zum Thema Elektromobilität machten deutlich, wie wichtig leistungsfähige Energiespeicher für Elektro- und Hybridautos sind. So stellte Tomi Engel von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., die „Smart Grid Vehicle“-Strategie vor, die Autos mit Elektroantrieb ins Stromnetz integriert werden sollen.

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