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Import der logischen Designs
In einem zweiten Schritt werden die aus dem AUTOSAR-Modell extrahierten Daten in ein geeignetes Werkzeug zur Entwicklung logischer Designs bzw. des Kabelbaums importiert. Im vorliegenden Fall geschieht dies mit Capital Architect aus der CHS-Produktlinie (Capital Harness Systems).
Der Import geschieht durch einen konfigurierbaren Adaptor. Über Konfigurationsdateien oder manuellen Eingriff kann dabei festgelegt werden, welche Teile des Systemextrakts als logisches Design importiert werden sollen. Während des Importvorgangs werden die AUTOSAR-ECUs als logische Devices und die AssemblyHWConnections als Signale interpretiert. Über ein entsprechendes Regelwerk kann darüber hinaus festgelegt werden, wie die aus AUTOSAR extrahierten Modellartefakte anhand Ihrer Eigenschaften mit logischen Komponententypen aus der CHS-Teilebibliothek assoziiert oder ob und wie sie auf ein entsprechendes Options- und Variantenmodell abgebildet werden sollen.
Schaltbilder lassen sich mit logischen Signalen anderer Designs koppeln

Hieraus ergeben sich verschiedene logische Designs, die das Pinout der einzelnen Steuergeräte bzw. des Gesamtsystems enthalten (Bild 3). Diese Schaltbilder lassen sich über so genannte Shared Conductors mit logischen Signalen anderer Designs koppeln. So kann z.B. die elektrische Versorgung getrennt von den aus dem AUTOSAR-Modell in VSA entwickelten ECU-Peripherie-Modellen in einem eigenen logischen Design beschrieben und anschließend in einem weiteren Schritt manuell oder automatisiert mit diesen verschaltet werden. Dieses Vorgehen erlaubt einen rekursiven, parallelen Prozess, bei dem die verschiedenen Entwicklungsdomänen die Ergebnisse ihres Entwicklungsprozesses an bestimmten Übergabepunkten in den Folgeprozessfluss einspeisen.
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