AUTOSAR

Ganzheitlicher E/E-Ansatz für die kohärente Entwicklung elektrischer Fahrzeugarchitekturen

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Das AUTOSAR-Meta-Modell

Das ECU Resource Template hat sich in den AUTOSAR Releases 2.x und 3.x kaum verändert. Die Hauptursache dafür mag darin liegen, dass alle diese spezifischen Artefakte, die auch für die Generierung des ECU-Extrakts eines Steuergerätes, die Basis der RTE- und Basic-Software-Konfiguration nötig sind, hinreichend genau und umfangreich beschrieben werden können. Mit Release 4.0 wird dieses Template insoweit vervollständigt, als dass diese dedizierten Typen durch einen generischen Ansatz ersetzt werden, bei dem beliebige Hardwarekomponenten durch im Meta-Modell definierbare Typen, Kategorien und Attribute beschrieben werden können.

Die AUTOSAR Systemtopologie

Im AUTOSAR-System-Template werden in einem System verschiedene Steuergeräte zur Systemtopologie zusammengefasst, die im Meta-Modell als ECUs oder in einem Hardware-Container beschrieben sind (Bild 2). Diese kann das komplette Fahrzeugmodell oder auch nur einzelne, gegebenenfalls alternative Subsysteme umfassen. Das ECU-Modell enthält AssemblyHWConnectors, welche die Ports und Pins auf dem ECU mit denen den entsprechenden Display-, Sensor- und Actuator-Hardware-Komponenten verbinden. Bild 1 zeigt dies beispielhaft anhand des AUTOSAR Authoring Tools VSA (Vehicle Systems Architect) . Mit einer geeigneten Export-Schnittstelle können die Modellartefakte der Systeme aus dem AUTOSAR-Modell in einen konfigurierbaren XML-Extrakt überführt werden.

Bild 2: VSA-Darstellung alternativer Topologien im System Template (Archiv: Vogel Business Media)

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