Embedded IPC

Für jede Aufgabe der richtige Industrie-PC

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LTE-fähiger IPC mit erweiterter Betriebstemperatur

Das IIoT verändert die Art und Weise, wie Industrieanwendungen entwickelt und umgesetzt werden. Geräte im Edge-Bereich des Industrial IoT-Netzwerks nutzen bereits kompakte wireless-fähige Computing-Plattformen, um vorverarbeitete Daten über LTE, WiFi oder andere drahtlose Protokolle an Leitstellen zu senden. Robuste, Wireless-fähige Computer werden aufgrund der extremen Temperaturen im Edge-Bereich des Netzwerks häufig benötigt.

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Sehr hohe Temperaturen können zur Instabilität führen. LTE erzeugt mehr Wärme als andere Wireless-Optionen und erfordert daher ein geeignetes Gehäuse zur bestmöglichen Entwärmung. Der LTE-fähige Wireless Computer V2201 von MOXA (Taiwan) stellt mit seinem thermischen Design bei -40 bis 70 °C zuverlässigen Betrieb sicher.

„V2201 repräsentiert einen Meilenstein bei der Entwicklung von Industriecomputern“, konstatiert Mark Liu, Business Development Manager Industrial Computing bei Moxa Europe, „LTE ist eine der wichtigsten Anforderungen an Industriecomputer geworden, die zur Anbindung von Geräten im Edge-Bereich von Industrial-IoT-Netzwerken genutzt werden. Moxa hat seine Erfahrung im thermischen Design eingesetzt, um die übermäßige Wärme, die LTE produziert, optimal abzuleiten und sicheren Betrieb bei extremen Temperaturen zu erzielen.“

Intelligente Geräte, die innerhalb einer dezentralen Architektur an Industrial IoT-Infrastrukturen angebunden sind, einschließlich Sensoren, Gateways und Computing-Plattformen sind meist in engen Platzverhältnissen mit rauen Umgebungsbedingungen installiert. Dazu gehören extreme Temperaturen, Staub und begrenzter Stromverbrauch. „V2201 Wireless Computer passen in die Handfläche, sind lüfterlos, verbrauchen mit 18 Watt wenig Strom und unterstützen sowohl Hutschienen- als auch Wandmontage für einfache Installation und Wartung“, so Liu weiter.

Die Computer nutzen den Atom-E3800-Prozessor. Für den Einsatz in einer Vielzahl von Datenkommunikationsinfrastrukturen bietet V2201 2 serielle Schnittstellen, zwei Ethernet-Schnittstellen sowie einen Satz DI/DO-Ports. Unterstützt werden die Wireless-Protokolle Bluetooth, WiFi, 3G sowie LTE durch Module, die in die zwei Mini-PCIe-Schnittstellen des Computers passen.

Lüftersteuerung für 19-Zoll-Rack-Systeme

Von MSC Technologies gibt es für die 19-Zoll-Industriesysteme (Rack-Systeme) der Infinity-Familie eine intelligente Elektronik, die bis zu vier PWM-Lüfter steuert. Damit lässt sich die Kühlung von Highend-Rechnern mit mehr als zwei Lüftern optimieren und ein Schaden durch überhöhte Temperatur im Gehäuse vermeiden.

Fällt ein Lüfter komplett aus, sind die verbleibenden Lüfter mit voller Drehzahl in Betrieb. Die Werte für die Drehzahlen und die Temperaturen werden etwa alle vier Sekunden aktualisiert.

Es besteht die Möglichkeit, einen Temperatursensor auf der Steuerplatine zu aktivieren oder einen externen Sensor anzuschließen. Über einen PWM-Anschluss sind die Lüfter auch über den Temperatursensor des Mainboards regelbar. Im Speicherbereich des Mikrocontrollers lassen sich Programme für unterschiedliche Anwendungen hinterlegen, die man über Jumper auswählt.

Alle Fehlerzustände werden mittels einer LED angezeigt. Gleichmäßiges Blinken bedeutet, dass mindestens ein Lüfter still steht, unrhythmisches Blinken zeigt an, dass der ausgewählte Temperatursensor nicht einwandfrei funktioniert.

Die Temperaturregelung arbeitet zwischen 30 und 60 °C, die Mindestdrehzahl beträgt 30% der Gesamtleistung. Ab 30 °C steigt die Drehzahl um 2% pro Grad. Bei Erreichen einer Temperatur von 60 °C drehen alle PWM-Lüfter automatisch mit voller Drehzahl.

Um die leistungsfähigen Rechner zu schützen, arbeiten alle funktionstüchtigen Lüfter mit voller Leistung auch bei Ausfall eines PWM-Lüfters, Fehlen des externen PWM-Signals vom Mainboard bzw. Ausfall des internen/externen Temperatursensors.

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