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Vielseitig in der Technik und Anwendung
DI-1000 ist ein BOX-PC des Taiwanesen Cincoze (Vertrieb COMP-MALL) mit i5-6300U-Prozessor. Die Abmessungen des Box-PC DI-1000 sind 203 mm x 142 mm x 65 mm und entsprechen in etwa einer A5-Grundfläche. Erweiterungen gibt es für zwei Mini-PCIe-Steckplätze und drei Slots für Cincoze-CMI&CFM-Module. Offeriert wird das System etwa zum Einsatz für das Internet der Dinge und als intelligenter Control Server (Daten erfassen, verarbeiten und an Remote-Server übermitteln).
Mobile Applikationen, wie der Einsatz in Fahrzeugen, werden durch den weiten Temperaturbereich von -25 bis 70 °C und Funktionen wie Ignition Control, Spannungsversorgung 9 bis 48 VDC und durch den robusten Aufbau gewährleistet. Mit EN50155-, EN50121-3-2- und E-Mark-Zertifizierung ist der Einsatz in der Eisenbahn sowie im Fahrzeug möglich. Der Rechner ist durch das Metallgehäuse, den Betrieb ohne Lüfter und mit SSD ohne rotierende Teile weitgehend gegen Vibrationen und Stößen geschützt.
Der Box-PC hat eine frontseitig zugängliche und austauschbare HDD/SSD und SIM-Karte. Sie sind hinter einer verschraubten Blende gegen Fremdzugriff verborgen, aber im Bedarfsfall leicht erreichbar. Bis 16 GByte DDR4SO-DIMM, drei unabhängige Anzeigen via DisplayPort, VGA und DVI-I und Auflösungen bis 4k werden unterstützt.
Es lassen sich zwei 2.5-Zoll-SATA-HDD/SSD mit RAID 0/1-Funktion und maximal drei mSATA-Speicherkarten verbauen. Unterstützt werden u.a. Win 10/8.1/7 und Linux Kernel 4.4. Als Schnittstellen besitzt das Modell DI-1000 zwei USB2.0, vier USB3.0, sechs RS232/422/485, isolierte digitale E/A Schnittstellen, Audio und PS/2 für KB/MS.
Neben den beiden GbE-LAN-Ports (mit Wake-on-LAN, Teaming, Jumbo Frame, IEEE 1588v2 und PXE) sind noch vier zusätzliche optionale Gigabit-Ethernet-Schnittstellen möglich. Diese bieten auch Power over Ethernet (PoE) bis 25 W und sind mit M12-Schraubverbindungen oder RJ45-Port ausgerüstet. Stecker für externe Ein/Aus- und Reset-Taster erleichtern den Betrieb bei eingebautem oder unzugänglichem Gerät.
Der Betriebstemperaturbereich reicht von -25 bis 70 °C, für höhere Temperaturen ist ein gesteuerter externer Lüfter erhältlich. Als externe Spannungsversorgung werden 9 bis 48 VDC angegeben. Das Alu-Gehäuse bietet Schutz vor Oxidation, Korrosion, Stoß und Staub; ein Befestigungsadapter für die Wand wird mitgeliefert.
Lüfterlos mit vielen Schnittstellen
Mit der Reihe SmartAIO U7-300 bietet EFCO (Taiwan, Vertrieb EFCO Electronics) kompakte, lüfterlose Industrierechner an, deren Interface-Ausstattung individuell angepasst werden kann. Durch Verwendung von Qseven-CPU-Modulen besteht hohe Flexibilität hinsichtlich der Prozessorleistung und der Qseven-Features wie etwa Speicher. Die Geräte basieren auf der Bay-Trail-Architektur von Intel.
Auch die Schnittstellen-Bestückung kann durch Qseven-Modultechnik selbst bei geringen Stückzahlen individuell auf die Anforderungen des Kunden und seiner Anwendung zugeschnitten werden. Serienmäßig eingebaut sind vier USB3.0/2.0, zwei RS232/422/485, RS232, HDMI, VGA, 8-Bit-GPI (isoliert), 8-Bit-GPO (isoliert), zwei Gigabit-Ethernet, Audio (Line-out), MIC, ein Power-Taster und eine LED (für HDD/SSD).
Die Geräte haben standardmäßig Steckplätze für eine Full-Size-PCI-Express-Mini-Card und eine Half-Size-PCI-Express-Mini-Card sowie einen internen USB2.0-Anschluss. Mit Abmessungen von 136 mm x 100 mm x 57 mm werden diese Industrierechner als kompakte Lösung für die Fabrikautomation (Industrie 4.0), Maschinensteuerung und Embedded-Anwendung offeriert.
Eine externe Versorgungsspannung zwischen 9 und 32 VDC (±5%) wird benötigt; Umgebungstemperaturen können -20 bis +70 °C betragen. Als optionale Ausstattung gibt es ein Betriebssystem (Windows 8/Windows 8 embedded, Windows 7/Windows 7 Embedded Compact oder Linux). Lieferbar sind die Geräte seit dem zweiten Quartal 2017.
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