Embedded IPC

Für jede Aufgabe der richtige Industrie-PC

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Vom Office-Experten zum IoT-Provider

Seit Sommer 2016 gibt es Industrie-PCs vom Office-Experten Dell mit der Bezeichnung Embedded-Box-PC 3000 und 5000. Diese lüfterlosen Geräte können headless oder zusammen mit einer Tastatur, einer Maus und einem Monitor genutzt werden. Die 3000er Serie basiert auf Intel-Atom-Prozessoren und adressiert Anwendungen mit wenig Platz, etwa Verkaufsautomaten oder Fahrzeuge. Die Geräte der 5000er Serie sind für hohe Leistung und Input-Output-Skalierbarkeit optimiert.

Sie nutzen Intel-Core-Prozessoren und besitzen zwei PCI-/PCIe-Steckplätze. Darüber hinaus bieten sie hohe Bandbreiten, wie sie für Industrie-PC- und IoT-Anwendungsfälle, in der Fertigung und bei der Automatisierungssteuerung benötigt werden. Der Umgebungstemperaturbereich wird mit 0 bis 50 °C angegeben.

Zur Montage stehen DIN-Schienen, VESA-Halterungen sowie Optionen für Wandbefestigung bereit. Ausgelegt sind sie für Betriebssysteme Windows 7 Pro, Windows 7 Embedded, Windows 10 Pro, Windows 10 IoT Enterprise LSTB sowie Ubuntu. „Unsere Kunden haben immer wieder berichtet, dass die auf dem Markt vorhandenen Embedded-Lösungen nicht die benötigte Kosteneffizienz und Skalierbarkeit bieten können und auch nicht ausreichend mit Support unterstützt werden“, konstatiert Andy Rhodes, Executive Director Commercial IoT Solutions bei Dell.

Dells Box-Systeme sind hoch stabile, lüfterlose und zuverlässige Geräte für die Nutzung rund um die Uhr an 365 Tagen und für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten tauglich, u.a. für Produktionsprozesse, diskrete Fertigung, Fleet Management, Kiosksysteme, Digital Signage, Überwachung und automatisierte Einzelhandelslösungen. Auch für das Internet of Things sind sie konzipiert und besitzen umfassende Konnektivitätsoptionen.

Die ersten Modelle eines neuen Baukastensystem

Die zwei ersten Modelle einer neuen Industrie-PC-Familie von GE Automation beenden laut GE die Ära größtmöglicher Standardisierung von IPCs und führen stattdessen ein flexibles Baukastensystem ein, mit dem IPCs den kundenspezifischen Anforderungen entsprechend konfiguriert und gebaut werden können.

Einer der neuen Industrie PCs ist der RXi2-EP, mit mittlerer bis hoher Rechenleistung optimiert für den Dauereinsatz in rauen Industrie-Umgebungen. Einsatzgebiete sind zum Beispiel neuartige Edge-Anwendungen, bei denen Datenanalyse-Apps in Verbindung mit den klassischen Steuerungen die Abläufe in Anlagen anpassen und Prozesse kontinuierlich in Echtzeit verbessern.

„Unsere neuen, maßgeschneiderten IPCs senken die Gesamtbetriebskosten deutlich stärker als der Einsatz von Standardprodukten, denn sie brauchen weniger Wartung und haben längere Lebenszyklen. Diese Industrie-PCs erlauben Einsatzzeiten von vielen Jahren, in denen die Rechner nahezu unverändert genutzt werden können. Die Aufwände für Software-Anpassungen sind niedriger und die Anzahl der Regressionstests ist deutlich reduziert“, konstatiert Rudolf Krumenacker, Entwicklungs- und Standortleiter bei GE in Augsburg.

Die neuen IPCs wurden speziell für Industrie-4.0-Anwendungen und das industrielle Internet der Dinge entwickelt. Sie bilden die Basis für die Field Agents von GE, die Systeme und Anlagen mit der Cloud verbinden und die sichere Datenübertragung in geschützte Netzwerke gewährleisten. Der RXi2-EP etwa ist als zuverlässige Steuerungsplattform für industrielle Anwendungen in rauen, anspruchsvollen Umgebungen konzipiert.

Herzstück des RXi2-EP sind die CPU-Module im COM-Express-Format von GE, die hinsichtlich Rechenleistung und Speichergröße skalierbar sind. Aufgrund des modularen Aufbaus können die IPCs durch ein einfaches Upgrade an neue Anforderungen angepasst und so die Verfügbarkeit um Jahre verlängert werden.

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