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Verbesserte Memory Performance
Verbesserungen bei der Memory Performance werden durch die neue Unterstützung von LPDDR4 RAMs mit bis zu 2400 MT/s erzielt. Im Vergleich zu LPDDR3 oder DDR3L RAM, die beide mit 1867 MT/s arbeiten, bedeutet dies eine Steigerung von rund 30%. Die maximale Speicherbandbreite der neuen Prozessoren wurde zudem von 25,6 GB/s auf 38,4 GB/s optimiert; das ist eine Verbesserung von 50% im Vergleich zu dem Vorgängermodell. Für maximale Flexibilität im Memory Design unterstützt die Architektur bis zu 16 GB SODIMM oder 8 GB gelöteten RAM.
Für DDR3L RAM Implementierungen unterstützt die neue Prozessorgeneration jetzt auch Zweikanal-ECC (Error Correction Code) und damit das entscheidende Feature für Applikationen, die eine Single Failure Toleranz verlangen. Im Gegensatz zu früheren Prozessorgenerationen ermöglicht dieser Support also auch Designs für kritische Echtzeit-Applikationen.
Neue Grafik Performance
Die Intel Gen 9 Grafik Engine wurde ursprünglich für hochperformante Intel Core Prozessoren entwickelt und ist jetzt ebenfalls in die neuen Low-Power Intel Atom, Celeron und Pentium Prozessoren integriert. Sie bieten nun bis zu 18 Execution Units – vorher waren es höchstens 16. Unterstützt wird zudem auch die die hardwarebasierte En- und Dekodierung von 4K Videos im H.264 und VP8 Format sowie die Dekodierung von HEVC.
Es wird erwartet, dass die Performance der Apollo Lake Prozessoren dreimal so hoch ist, wie die der Intel Atom Prozessoren für den erweiterten Temperaturbereich, die unter dem Codenamen Bay Trail entwickelt wurden. Verglichen mit den Low-Power Prozessoren mit Codenamen Braswell ist die Performance ungefähr 45% höher gemäß 3DMark Skydiver Graphics Score Benchmark beim Vergleich eines Intel Pentium Prozessors N4200 mit dem Intel Pentium Prozessor N3710.
Unterstütze Display Auflösungen
Der 4K Support zählt mittlerweile sogar in Low-Power Segmenten zum Standard. Die neuen Intel Atom, Celeron und Pentium Prozessoren unterstützen dafür bis zu drei 4K-Displays mit Auflösungen von bis zu 4096 x 2160 bei 60 Hz. Frühere Prozessorgenerationen boten eine Mischung aus niedrigerer Auflösung und nur 1 x 4K Support bei 30 Hz.
Für die Wiedergabe von kopiergeschützten Videos unterstützt die neue Prozessorgeneration die HDCP 2.2 Ver- und Entschlüsselung von mehreren Streams.
Kamerabild-Verarbeitung
Auch die Verarbeitungskapazitäten für Kamerabildern haben sich durch die neue Intel Atom, Celeron und Pentium Prozessortechnologie signifikant verbessert. Die Aufnahmekapazität für 13 MP Standbilder liegt nun bei 30 Frames pro Sekunde (FPS), während es früher nur 2,5 FPS waren. Die Videoaufnahmen werden nun in 4K 2K bei 30 FPS durchgeführt – im Vergleich dazu waren es 1080 bei 60 FPS in früheren Prozessoren.
Und HDR Videos (High Dynamic Range) werden nun mit bis zu 1080p bei 30 FPS, was eine bemerkenswerte Verbesserung gegenüber früheren Generationen darstellt, die keine Unterstützung für diese Funktion bieten. Zudem werden nun bis zu vier MIPI Kameras unterstützt, nicht mehr nur drei. Eine Verarbeitungsleistung von bis zu 165 GFLOPS und vier Vektoreinheiten (anstelle von zwei) heben die Bildverarbeitungsfähigkeiten auf ein Leistungsniveau, das nun noch besser für intelligente Kameratechnologien geeignet ist.
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